Massa

"Ich kann in Spa gewinnen"

Foto: Wolfgang Wilhelm

Der GP Belgien wird eine kühle Angelegenheit. Selbst der optimistischste Wetterbericht spricht von maximal 21 Grad Außentemperatur an den beiden Trainingstagen und am Renntag. Normalerweise sind das Fakten, die gegen Ferrari sprechen.

Die Roten hatten sich in dieser Saison bisher immer schwer getan, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Felipe Massa sieht trotzdem eine gute Chance, seine gute Serie fortzusetzen. "Letztes Jahr war es auch nicht besonders warm, und trotzdem hatten wir das überlegene Auto. Für das Aufwärmen der Reifen ist ja nicht nur die Streckentemperatur verantwortlich. Da kommen noch Faktoren wie der Asphalttyp und das Streckenlayout dazu. In Spa hat es viele schnelle Kurven, in denen die Reifen auf Temperatur kommen."

Keine Angst vor Regen

Für den Brasilianer gibt es keinen Grund, warum er in Spa nicht gewinnen sollte. "Wir waren bei den letzten zwei Rennen klar die stärkste Kombination. Jetzt müssen wir hart daran arbeiten, dass wir diese Leistung auf allen Strecken zeigen können." Selbst die in Spa allgegenwärtige Gefahr eines Regenrennens schreckt den WM-Zweiten nicht, obwohl er in der Formel 1 noch nie ein Regenrennen gewonnen hat.

Massa stellt klar, dass ihm zu Unrecht eine Regenschwäche angedichtet wird: "Ich habe im Go-Kart, in der Formel Renault und in der Formel 3000 Regenrennen gewonnen. Ich bin dieses Jahr in Monte Carlo unter den schwierigsten Bedingungen die schnellsten Runden gefahren. Leider schauen die Leute immer nur auf das Endergebnis."

Motorenwechsel kein Thema

Nach den Motorschäden von Budapest (Massa) und Valencia (Räikkönen) ist der Ferrari-V8 auch intern immer noch ein heiß diskutiertes Thema. Massa macht sich dennoch keine Sorgen. "Die beiden Pleuel stammten aus der gleichen Serie, sie wurden sogar am gleichen Tag produziert. Der Motor, den ich in Valencia gefahren bin und der auch in Spa zum Einsatz kommt ist mit Pleueln einer anderen Serie ausgerüstet. Sie wurden an einem Tag in den Motor eingebaut, als wir die Gründe für den Defekt in Budapest bereits kannten. Es gibt also keinen Grund, warum wir jetzt zur Vorsicht vor dem Rennen in Spa einen neuen Motor einbauen sollten."

Noch nicht einmal das Boxenchaos von Valencia bringt den 27-Jährigen aus Sao Paulo aus dem Gleichgewicht. "Auch mit dem guten alten Lollipop können Fehler auftreten. Wir halten an unserem Ampelsystem fest. Man gibt nicht etwas auf, nur weil einmal etwas schiefgegangen ist."

Von Kimi Räikkönen erwartet Massa erst Schützenhilfe, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Dann nämlich, wenn Räikkönen selbst keine Chance mehr auf den Titel hat. "Ich habe ihm letztes Jahr geholfen, und ich bin mir sicher, dass er es umgedreht auch für mich tun würde. Kimi ist ein fairer Kerl."

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