Massas letzte Chance

Massa opfert sich für Alonso

Ferrari -  GP Italien 2013 Foto: xpb 72 Bilder

Felipe Massa kämpft um seinen Platz bei Ferrari. Kommenden Mittwoch hat er einen Termin bei Präsident Luca di Montezemolo. Wenn der letzte Eindruck entscheidet, dann hat der Brasilianer einen ersten Schritt getan. Er stellte sich voll in den Dienst von Teamkapitän Fernando Alonso und war auch noch schneller als er.

Für Felipe Massa wird es eng. So eng wie noch nie. Sein Cockpit bei Ferrari stand schon oft in Frage, aber diesmal hilft nur noch ein Wunder. Das Wunder von Monza. Am kommenden Mittwoch (11.9.2013) soll der Brasilianer bei Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo antreten.

Da könnte sich seine Zukunft bei Ferrari entscheiden. Seit 2006 fährt der Vize-Weltmeister von 2008 in Rot. Alle fragen sich: Ist es das letzte Jahr? Kimi Räikkönen und Nico Hülkenberg stehen vor der Tür. "Ich kann nur durch Resultate überzeugen", sagt Massa. Da bleibt ihm nur noch Ferraris Heimrennen in Monza.

Massa schenkt Alonso eineinhalb Zehntel

Wenn Monza wirklich seine letzte Chance ist, dann hat Massa einen kleinen Schritt für die Erhaltung seines Arbeitsplatzes gemacht. Massa stellte sich voll in den Dienst von Fernando Alonso. Der elffache GP-Sieger gab in beiden Qualifikationsversuchen im Q3 Alonso seinen Windschatten.

Einen Service, den er auch gerne gehabt hätte: "Du gewinnst in Monza eineinhalb Zehntel, wenn dich ein Auto zieht. Es war hart, den Auftrag zu akzeptieren, aber ich habe es für das Team gemacht. Zum Schluss hatte ich Glück. Webber lag 4,5 Sekunden vor mir. So konnte ich auch ein bisschen vom Windschatten profitieren."

Sebastian Vettel bestätigt: "Windschatten in Monza ist ein echtes Geschenk. Du spürst richtig, wie es dein Auto nach vorne zieht. Deshalb sind die Rundenzeiten in Q1 und Q2 nicht so weit weg von Q3 wie üblich. Wenn noch viele Autos auf der Strecke sind, hast du praktisch immer Windschatten."

Alonso lag im optimalen Fenster hinter Massa

Alonsos erste Kritik, er wäre zu weit hinter Massa gelegen und hätte deshalb zu wenig von dessen Windschatten profitiert, wird von Massa nicht geteilt: "Fernando lag 3,5 Sekunden hinter mir. Das ist ideal." Das sieht auch Vettel so: "Alles zwischen drei und vier Sekunden ist perfekt. Wenn du näher als drei Sekunden aufschließt, verlierst du in den Kurven Abtrieb."

Massa setzte außer seinem Hilfsdienst noch einen drauf. Er war schneller als Alonso. Und er suchte keine Ausreden. Auch nicht, dass sich vor ihm Jean-Eric Vergne auf dem Kiesstreifen durch die Parabolica pflügte. "Ich habe zwar nichts gesehen, aber der Grip war wie immer. Vergne hat keinen Dreck auf die Strecke geschaufelt." Der Tag war allerdings nur fast perfekt für den Brasilianer. Nico Hülkenberg brachte sich mit seinem dritten Startplatz in Maranello noch nachhaltiger als Massa in Erinnerung.

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