Mautsünder

Strafe für Coulthard

Foto: Daniel Reinhard 30 Bilder

Obwohl die Bosporus-Brücke in Istanbul für Promotionszwecken extra für ihn gesperrt worden war, wurde Davis Coulthard von einem Mautcomputer wegen Zechprellerei erfasst - im Red Bull-Formel-Rennwagen.

Formel-1-Pilot David Coulthard hat nach einer rasanten Fahrt über die Bosporus-Brücke in Istanbul 33 Lira (rund 20 Euro) Strafe bezahlt. Aber nicht weil der Fahrer des Red-Bull-Teams zu schnell gefahren wäre. Das war von den Organisatoren beabsichtigt. Handelte es sich doch um eine Show vor dem ersten Grand Prix in der Türkei im August in Istanbul. Bei seiner Überquerung des Bosporus am 17. Juli hatte Coulthard eine der Fahrspuren der Mautstation passiert, die für Besitzer elektronischer Karten reserviert sind.

Prompt registrierte der Computer den "Verkehrssünder", wie die türkische Zeitung "Milliyet" am Montag (25.7.) in ihrer Internetausgabe berichtete. Obwohl die Straßenverkehrsbehörde Nachsicht mit dem prominenten Gast walten lassen wollte, habe das Red-Bull-Team auf die Zahlung der Strafe bestanden. Selbst einen Kompromissvorschlag, nur die gewöhnliche Maut von drei Lira zu begleichen, habe das Coulthard-Team abgelehnt. Die Bosporus-Brücke war für die spektakuläre Formel-1-Demonstration für den übrigen Verkehr gesperrt worden.

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