Max Verstappen - Red Bull RB8 - Zandvoort -Formel 1 - Showrun - 2020 Red Bull
Max Verstappen - Red Bull RB8 - Zandvoort -Formel 1 - Showrun - 2020
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Max Verstappen - Red Bull RB8 - Zandvoort -Formel 1 - Showrun - 2020
Max Verstappen - Red Bull RB8 - Zandvoort -Formel 1 - Showrun - 2020 28 Bilder

Max Verstappen im RB8 in Zandvoort: Red Bull in der Steilkurve

Max Verstappen Showrun in Zandvoort Red Bull in der neuen Steilkurve

Max Verstappen durfte als erster Pilot eine Runde in einem Formel-1-Auto auf der renovierten Strecke in Zandvoort drehen. Mit Spannung wurde die Fahrt durch die beiden Steilkurven erwartet.

Ende Februar wurden die Asphaltarbeiten auf dem Traditionskurs in Zandvoort abgeschlossen. Nur wenige Tage später drehte ein Formel-1-Renner die erste Runde auf dem frisch verlegten Belag. Die Ehre der Jungfernfahrt wurde niemand Geringerem als Max Verstappen zuteil.

Für den Showrun war eine aufwendige Planung notwendig. In der kurzen Pause zwischen den Testfahrten in Barcelona und dem Saisonauftakt in Melbourne schickte Red Bull extra einen alten RB8 an die niederländische Nordseeküste. Mit dem Auto hatte Sebastian Vettel 2012 seinen dritten WM-Titel eingefahren.

Erstes Steilkurven-Feeling

Am Mittwoch (4.3.) durfte nun also Verstappen in das V8-Monster einsteigen, um einen ersten Vorgeschmack auf den komplett renovierten Dünenkurs zu bekommen. Bei relativ kühlen Temperaturen und extraharten Pirelli-Reifen war der Lerneffekt für das Grand-Prix-Wochenende Anfang Mai allerdings begrenzt.

Max Verstappen - Red Bull RB8 - Zandvoort -Formel 1 - Showrun - 2020
Red Bull
Die Überhöhung der Zielkurve sorgt dafür, dass die Piloten mit aktiviertem DRS vollgas auf die lange Gerade einbiegen können.

Immerhin bekam der 22-Jährige einen ersten Eindruck vom Fahrgefühl in den neuen Steilkurven. Um die Geschwindigkeiten in den langen Kehren zu erhöhen, wurde der Asphalt in Kurve 3 (Hugenholtzboch) im 19-Grad-Winkel verlegt. Beim Einbiegen auf die Zielkurve (Arie Luyendijk Bocht) liegt das Auto mit einer Neigung von 18 Grad in der Wand.

Nach den ersten Kilometern zeigte sich Verstappen begeistert: „Das ist natürlich eine Ehre für mich, die neue Strecke zu eröffnen. Der erste Fahrer hier in einem Formel 1 zu sein, ist richtig cool.“ Der F1-Pilot pilotierte im Rahmen des Showruns nicht nur den alten Red-Bull-Renner über die neue Strecke sondern kutschierte auch noch Vater Jos Verstappen in einem Aston Martin Sportwagen um den Kurs.

Vorfreude auf das GP-Wochenende

„Die Strecke ist echt toll geworden“, so das erste Urteil. „Das Banking in Kurve 3 ist fantastisch. Man kann da verschiedene Linien fahren. Und natürlich auch die Zielkurve, wo man das Lenkrad richtig festhalten muss. Wenn wir da am Grand-Prix-Wochenende mit geöffnetem DRS-Flügel durchrasen, dann wird das sicher etwas heikel. Aber es wird bestimmt auch viel Spaß machen.“

Verstappen kann es kaum erwarten, zum Rennwochenende zurückzukommen. Am 3. Mai startet die große Formel-1-Party in Zandvoort. Der Lokalmatador erwartet gute Stimmung vor ausverkauften Tribünen: „Meine Fans haben mich ja schon immer toll unterstützt. Jetzt noch ein richtiges Heimrennen zu haben, da wird es sicher ziemlich verrückt abgehen.“

In der Galerie zeigen wir Ihnen einige Bilder der fertigen Strecke in Zandvoort und der Jungfernfahrt von Max Verstappen. Red Bull hat auch erste Onboard-Aufnahmen im Video veröffentlicht.

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