McLaren

Alonso stänkert weiter

Foto: dpa

Der Burgfrieden bei McLaren ist trotz Friedensbekundungen weiter in Gefahr. Fernando Alonso hat in Istanbul gegenüber spanischen Medien die Forderung nach mehr Unterstützung durch sein Team geäußert.

Alonso wies dabei noch einmal auf seine Verdienste in der Entwicklung des Autos hin, die letztendlich dazu geführt haben, dass McLaren an der Spitze der Weltmeisterschaft steht. Scheinbar fühlt sich der Spanier zu wenig gewürdigt und beklagt deshalb die aus seiner Sicht fehlende Unterstützung des Teams.

Nächster Krach vorprogrammiert

Trotz des Friedensgipfels in Istanbul ist also nicht zu erwarten, dass Hamilton und Alonso noch einmal Freunde werden. Auch Mercedes Sportchef Norbert Haug ist sich nicht sicher, wie lange der verordnete Friede Bestand haben wird: "Wenn mich einer fragt, ob es wieder zu Reibereien kommt, sag ich nur "Wait and see!". Da es nur eine Rennstrecke für die beiden Streithähne gibt, ist das nächste Aufeinandertreffen unvermeidlich.

McLaren Geschäftsführer Martin Whitmarsh bekräftigte am Rande des Türkei GPs noch einmal die McLaren Philosophie der Gleichberechtigung. Es sei schon immer bei McLaren so gewesen, dass beide Fahrer mit dem gleichen Material an den Start gehen und keiner von beiden bevorzugt wird. "Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern".

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