McLaren und Alonso wieder auf Platz 13

„Besseres Ergebnis als erwartet“

Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP China 2017 - Qualifying Foto: xpb 48 Bilder

Für die McLaren-Piloten war auch im Qualifying zum GP China 2017 vorzeitig Schluss. Fernando Alonso schaffte den 13. Rang. Teamkollege Stoffel Vandoorne scheiterte in Q1. Dennoch war die Pace des MCL32 besser als erwartet.

Wieder nur Platz 13. Diese Position eroberte Fernando Alonso im Qualifying in Melbourne. Und zwei Wochen später auf dem Shanghai International Circuit. Obwohl er "kämpft wie ein Tier im Auto", wie Alonso über Funk berichtete. Der Doppelweltmeister wirkte nach der Qualifikation niedergeschlagen und blickte traurig daher. Da hätte man eigentlich erwarten können, dass er zum nächsten Rundumschlag ausholt. Aber weit gefehlt.

McLaren-Honda fehlen 15 km/h Topspeed

Stattdessen zog der 32-fache GP-Sieger ein eher positives Fazit. „Das Auto war okay. Wir hatten eigentlich im dritten Training schon alles gezeigt, was wir können. Deshalb waren wir eher pessimistisch. Aber im Qualifying konnten wir an Geschwindigkeit zulegen.“ Für den Aufstieg in den dritten Teil war der McLaren MCL32 zu schwach. Es fehlten drei Zehntelsekunden.

Teamkollege Stoffel Vandoorne sprang wie schon in Australien nicht über die erste Quali-Hürde. Dazu führte eine Mischung aus einer nicht optimalen Vorbereitung und einer nicht fehlerfreien Runde. „Wir sind leider erst ein bisschen zu spät aus der Box gekommen. Deshalb musste ich etwas eilen. Dann hat meine schnelle Runde nicht gepasst. Ich denke, ich hätte schon im Bereich von Fernandos Zeit landen können.“

Die zwei langen Geraden in Shanghai strafen McLaren mit dem leistungsschwachen Honda-Motor ab. Beim Topspeed fehlen 15 km/h auf den Schnellsten. Das war in diesem Fall Kevin Magnussen mit dem HaasF1. Der Däne brauste mit 329,7 km/h durch die Lichtschranke. Vandoorne war 315,6, Alonso 315,4 km/h schnell. Langsamer war nur Max Verstappen mit Motorproblemen. Beide Piloten sehen nur in einem Chaos-Rennen echte Chancen auf Punkte. „Nass, trocken, nass, trocken: Solche Bedingungen brauchen wir. Denn dann wird der Grand Prix zu einer Lotterie. Wenn es komplett trocken oder komplett feucht ist, kommen unsere Schwächen mehr zum Tragen“, sagt der spanische Routinier, der am Sonntag seinen 275. GP bestreiten wird.

Neuer Heckflügel wieder eingepackt

Honda gelobt Besserung, erbittet sich im gleichen Atemzug aber auch Geduld. „Wir haben hier am Einlasssystem ein Update gebracht. Wir bringen die weiteren Upgrades für den Motor so schnell wie möglich. Wann wir die ganz große Weiterentwicklung bringen, werden wir nicht sagen“, erzählte Honda-Rennleiter Yusuke Hasegawa. Die Vibrationen am Motor haben die Japaner für den GP China noch nicht gelöst. Das heißt für die Fahrer, dass sie wieder verzögert hochschalten müssen, damit der V6 seine Umgebung nicht zerschlägt. „Das Hochschalten und die Fahrbarkeit wirken sich auch in den Kurven aus“, berichtet Alonso.

Das Chassis hält der Spanier für einen guten Wurf. „Das Auto fühlt sich gut an. Abgesehen von den Problemen kann ich in den Kurven pushen. Ich mag, wie sich das Auto dort verhält. Ich fühle mich in den Kurven konkurrenzfähig.“ Die Entwicklung auf der Chassis- und Aerodynamikseite läuft auf Hochtouren. Aus Woking kamen ein neuer Unterboden, T-Flügel und Heckflügel nach China. Letzterer kam im dritten Freien Training ans Auto. Das Ergebnis war jedoch nicht befriedigend, der Flügel wanderte zurück in die Kiste. „Es gab kleinere Probleme. Wir haben den Heckflügel wieder eingepackt. In Bahrain schnallen wir ihn wieder drauf“, erzählte McLaren-Teamchef Eric Boullier. „Die anderen Updates funktionieren einwandfrei.“

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