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McLaren bestätigt Vandoorne für 2018

"Ein Supertalent und zukünftiger Weltmeister"

McLaren verkündet kurz vor dem Rennen in Belgien den ersten Fahrer für 2018. Rookie Stoffel Vandoorne bekommt eine weitere Saison, um sein Potential zu entfalten. Wie es mit Fernando Alonso weitergeht, ist noch nicht bekannt.

Stoffel Vandoorne geht mit Rückenwind in sein Heimspiel in Belgien. McLaren setzt auch in der kommenden Saison auf den 25-jährigen Belgier. Das gab der Traditionsrennstall am Mittwoch (23.8.2017) bekannt. „Ich bin froh, dass das Team mich bestätigt hat. Jetzt kann ich mich in Ruhe auf die zweite Saisonhälfte konzentrieren, und das meiste aus dem Auto, meinen Ingenieuren und mir herausholen“, freut sich Vandoorne über die Bestätigung seines Vertrages.

Über die Laufzeit schweigt McLaren. Man sagt lediglich, dass man mit dem GP2-Champion von 2015 gerne über mehrere Jahre zusammenarbeiten würde. Das hängt aber von den weiteren Leistungen ab.

Vandoorne hat mit Fernando Alonso einen der schnellsten Fahrer im eigenen Team. In seiner ersten Saison in der Formel 1 und an der Seite des zweifachen Weltmeisters wirkt der hoch gehandelte Rookie oftmals blass. Im Qualifying-Duell besiegte er Alonso in zehn Anläufen nur ein einziges Mal. Das war beim GP England in Silverstone.

McLaren-Führung hält große Stücke auf Vandoorne

Zehn der elf McLaren-Punkte 2017 gehen auf das Konto von Alonso. Vandoorne, WM-18., punktete mit dem schwachbrüstigen McLaren-Honda bisher nur in Ungarn. In Budapest steuerte er den MCL32 als Zehnter ins Ziel. Trotzdem hält McLaren weiter an ihm fest. Weil man weiß, dass der Belgier in einem unterlegenen Auto sitzt. Es heißt, dem Honda-V6 fehlen rund 70 PS auf Mercedes und Ferrari. Deshalb erwägt McLaren einen Wechsel des Motorenpartners. Aber weder Ferrari noch Mercedes haben Interesse daran, die Engländer mit Triebwerken auszurüsten. Eine Alternative scheint nur Renault. Aber im Gegensatz zu Honda würden die Franzosen nicht die Zeche zahlen.

Stoffel Vandoorne - McLaren-Honda - GP Österreich 2017 - Spielberg - Rennen
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Stoffel Vandoorne punktete nur ein Mal in diesem Jahr.

Um es so zu sagen: Das aktuelle Umfeld bei McLaren ist nicht gerade geschaffen für einen Neuling. Deshalb gibt ihm McLaren ein weiteres Jahr Bewährungszeit. Es gibt genug Druck. Nachwuchsmann Lando Norris aus McLarens Förderprogramm überzeugt nicht nur als Meisterschaftsführender in der Formel 3, sondern meisterte den F1-Test in Ungarn mit Bravour.

Die Teamführung hält große Stücke auf Vandoorne, der 2016 als Ersatz von Alonso sein GP-Debüt in Bahrain gab. „Stoffel ist ein Supertalent und ein künftiger Weltmeister. Sobald wir wieder ein siegfähiges Auto haben, wird er seinen ersten Sieg einfahren“, sagt Zak Brown, McLarens neuer starker Mann nach dem Aus von Ron Dennis. Teamchef Eric Boullier ergänzt: „Unser Plan ist, dass Stoffel mehrere Jahre bei McLaren fährt. Wie alle Rookies musste er viel lernen im ersten Teil seiner ersten Saison in der Formel 1. Wir haben großes Vertrauen in ihn. Er wird von Mal zu Mal besser. Sein Teamkollege ist wahrscheinlich der beste Fahrer in unserem Sport. Aber Stoffels großes Talent und seine leidenschaftlichen Ambitionen überzeugen uns, dass wir gemeinsam großen Erfolg in der Zukunft haben werden.“

Als zweiten Fahrer würde McLaren gerne Alonso halten. Der Spanier ziert sich noch. Weil er endlich wieder um Siege und Weltmeisterschaften fahren will. Das ist derzeit mit McLaren-Honda unmöglich. Alonso selbst will sich bis Oktober Zeit lassen mit seiner Entscheidung, wie er vor der Sommerpause verkündet hatte. Die Alternativen sind rar gesät.

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