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Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP USA - Austin - 20. Oktober 2018
Lewis Hamilton Formel 3 2004
Lewis Hamilton Formel 3 2004
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McLaren

Defekte Benzinpumpe stoppt Hamilton

Lewis Hamilton war der Mann des Wochenendes. Der McLaren-Pilot hätte den GP Abu Dhabi wohl sicher nach Hause gefahren, wenn ihn nicht eine defekte Benzinpumpe gestoppt hätte.

Es scheint ein Geheimrezept für den Yas Marina Circuit zu geben. Und Lewis Hamilton ist derjenige, der es auswendig kennt. Er dominierte zwei Trainingssitzungen, schnappte Red Bull im Qualifying die Pole weg und führte den GP Abu Dhabi bis in Runde 19 an. Da hatte er 3,442 Sekunden Vorsprung auf Kimi Räikkönen und war im Schnitt drei bis vier Zehntel pro Runde schneller als der Finne.

Hamiltons Sieg war so gut wie sicher

Doch dann setzte die Technik dem Siegeszug jäh ein Ende. Ein Problem mit der Benzinpumpe, das so vorher noch nicht aufgetreten war, stoppte Hamilton. "Es ist bitter, denn Lewis hat einen großartigen Job gemacht, alles richtig gemacht und die Sache wäre eigentlich schon im Sack gewesen", sagte Teamchef Martin Whitmarsh. "Aber das passiert manchmal."
 
Das defekte Teil stammt von Mercedes. Doch Whitmarsh macht niemandem einen Vorwurf: "Mercedes hat uns immer zuverlässiges Material zur Verfügung gestellt. Das kann mal passieren. Ich bin mir sicher, sie untersuchen den Vorfall."

Déjà-vu für Hamilton

Ein Déjà-vu für Hamilton. 2009 hinderte ihn ein Bremsdefekt am Sieg in Abu Dhabi. "Ich hätte heute gewinnen können", meinte Hamilton, der sein drittletztes Rennen für McLaren bestritt und 2013 bei Mercedes andockt. "Ich hatte ein Problem mit dem Benzindruck. Es kam sehr plötzlich. Ich bin gerade in die Kurve gefahren, als der Motor abgestorben ist." Hamilton schwärmte von seinem Auto. Lediglich in der zweiten Runde unterlief ihm ein Fehler, als er sich in Kurve acht verbremste.

Neuer Rekord für McLaren

Jenson Button holte mit Rang vier zwar Punkte, der Abstand auf Ferrari in der Konstrukteurs-WM vergrößerte sich allerdings von zehn Zählern auf 22 Punkte. Der Engländer kam im Rennen nicht ganz so gut mit seinem Auto zurecht wie noch am Freitag. "Das Auto hat sich ganz anders angefühlt, ich konnte einfach keinen Grip finden, was mich wunderte. Am Ende konnte ich Sebastian nicht mehr hinter mir halten – er hatte neuere Option-Reifen. Es war unmöglich mit meinen älteren Prime-Reifen so viel Traktion herauszuholen wie er aus seinen neueren Options."
 
Ein kleiner Trost bleibt McLaren: Mit der Ankunft von Jenson Button in den Punkterängen stellte man mit 56 Punkteplatzierungen in Folge einen neuen Rekord auf. Bisher war Ferrari der Rekordhalter.

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