Stoffel Vandoorne - McLaren-Honda - GP Singapur - Qualifying sutton-images.com
Impressionen - GP Singapur - Qualifying
Sebastian Vettel - Ferrari - GP Singapur - Qualifying
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McLaren im Plan

Nur noch große Motor-Upgrades

McLaren-Honda liegt im Plan. Das Team setzte sich ein ehrgeiziges Ziel: Beide Autos in den Top 10 der Startaufstellung, beide Autos in den Punkterängen. Teil 1 ist geschafft. Und es gibt auch schon eine Marschroute für die letzten sechs Rennen.

Es war eine komische Atmosphäre bei der Pressekonferenz von McLaren-Honda zwei Stunden nach der Qualifikation zum GP Singapur. Eigentlich hätte die Stimmung nach den Startplätzen 8 und 9 ausgelassen sein müssen, doch der erste öffentliche Auftritt nach Bekanntgabe der Scheidung wirkte mehr wie eine Beerdigung. Red Bull freute sich mehr über das Abschneiden des künftigen Motorenpartners von Toro Rosso als die Betroffenen selbst. „Die haben ja sogar einen Quali-Modus“, staunte Motorsportchef Helmut Marko.

Fernando Alonso kommentierte kühl: „Wir wollten hier mit beiden Autos ins Q3 und mit beiden Autos in die Punkte. Teil 1 der Aufgabe ist geschafft.“ Viel besser wäre es auch bei einer perfekten Runde nicht gegangen, räumte der Spanier ein: „Vielleicht hätte ich damit Hülkenberg überholt, aber mehr auch nicht.“

Die Plätze 4 und 5 nach dem dritten Training machten Hoffnung auf mehr. Stoffel Vandoorne relativierte: „Bei uns hat im dritten Training alles gepasst. Bei den anderen vielleicht nicht. Wir haben uns im dritten Training selbst überrascht. Die Positionen in der Qualifikation lagen im Bereich des Erwarteten.“

McLaren muss zwei Wochen Rückstand aufholen

Für McLaren und Honda hat die Zukunft bereits begonnen. Da beide 2018 mit neuen Partnern fahren, haben Chassis- und Motorfraktion ab jetzt eine eigene Agenda. „Wir liegen wegen der späten Motorentscheidung mit dem neuen Auto um zwei Wochen im Rückstand. Aber das holen wir auf. Sobald wir wieder im Fahrplan sind, kehren wir zu unserem normalen Entwicklungsrhythmus zurück“, erklärte Teamchef Eric Boullier. Die nächsten zwei Upgrades sind trotzdem bereits in der Pipeline. In Malaysia kommen neue Leitbleche an den MCL32, in Japan ein neuer Frontflügel.

Honda will sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Man werde das Entwicklungsprogramm wegen des Partnertausches nicht herunterfahren, verrät Sportchef Yusuke Hasegawa, aber bis zum Ende der Saison nur noch Upgrades einsetzen, wenn sie einen signifikanten Fortschritt versprechen. „Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen. Für kleinere Fortschritte werden wir keine Startplätze mehr opfern.“ Man hört, dass die Spezifikation 4.0 beim GP Mexiko fertig sein soll.

Auf Fernando Alonsos Zukunftsplanung wird die Welt noch eine Woche warten müssen. „Es gab so viele Ankündigungen diese Woche, dass ich nicht auch noch eine dazu beisteuern wollte“, schmunzelte der Spanier. „Nächste Woche bin ich für die Kart-WM in England. Dann werde ich auch bei McLaren in der Fabrik sein und Simulator fahren. Da ist mehr Ruhe über unsere Zukunft zu reden. Hier in Singapur wollen wir uns darauf konzentrieren, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“

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