McLaren-Mercedes holt auf

Lewis Hamilton noch nicht zufrieden

Lewis Hamilton Foto: Wolfgang Wilhelm 21 Bilder

Bei McLaren wusste man nicht so recht, was man von Hamiltons vierten Platz in Bahrain halten sollte. Während sich der Teamchef über den Aufwärtstrend freute, klagten die Piloten weiter über das Auto.

"Wir können immer noch nicht mit der Spitze mitkämpfen", analysierte Weltmeister Hamilton. Nach einem guten Start verlor der Engländer seinen gewonnenen dritten Platz direkt wieder an Button und hatte anschließend Mühe Sebastian Vettel hinter sich zu halten. "Vettel war einfach sauschnell und auch die Toyota an der Spitze. Die Pace konnte ich einfach nicht mitgehen." Auch Teamkollege Heikki Kovalainen ist nicht ganz zufrieden: "Es fühlt sich gar nicht so schlecht an, aber der Speed ist einfach nicht besonders gut."

Am Mercedes-Motor liegt es nicht, dass McLaren noch nicht um Siege kämpfen kann. WM-Spitzenreiter Jenson Button fuhr in Bahrain mit gleichem Material zu seinem dritten Saisonsieg. Das größte Defizit des MP4-24 ist nach wie vor die Aerodynamik. "Vor allem in puncto Abtrieb haben wir einfach noch zu viel Rückstand", klagte Hamilton. Insbesondere auf der Hinterachse fehlt es noch an Bodenhaftung, was sich in schnellen Kurven bemerkbar mache.

Whitmarsh lobt Aufwärtstrend

Teamchef Martin Whitmarsh hebt lieber die positive Entwicklung hervor: "Es geht in die richtige Richtung. Das gute Ergebnis gibt den Fahrern und dem Team hoffentlich Schwung, um den Aufwärtstrend beizubehalten." Beim Blick auf das momentane Kräfteverhältnis verweist der Silberpfeil-Boss auf die Teamwertung. "Da sind wir momentan Vierter. Aber man muss realistisch bleiben. Einige Autos haben noch einen deutlichen Vorsprung."

Immerhin habe man den Rückstand auf eine halbe Sekunde minimieren können. Zu Saisonbeginn hinkten die Silberpfeile noch mehr als anderthalb Sekunden hinterher. "In Australien hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir schon nach vier Rennen wieder so dicht dran sind. Wir haben immerhin einen Brawn, einen Red Bull und einen Toyota hinter uns gelassen."

Hamilton profitiert von Fehlern der Konkurrenz

Hamilton sieht die Situation nicht ganz so positiv: "Wir haben einfach von den Fehlern der anderen profitiert. Da haben wir einfach einen besseren Job gemacht als die Konkurrenz." Das gute Ergebnis dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Rückstand immer noch sehr groß sei. "Und in Barcelona braucht es noch mehr Abtrieb. Da erwarte ich uns wieder ein Stück weiter hinten."

Whitmarsh blickt dagegen positiv auf das erste Europa-Rennen: "Wir haben noch einige Herausforderungen zu meistern, aber ich erwarte in Barcelona einen weiteren großen Schritt nach vorne." In Spanien soll endlich der lange angekündigte Doppeldiffusor seine Silberpfeil-Premiere feiern. Der durchflutete Unterboden stand eigentlich schon in Shanghai im Plan, wurde aber nicht rechtzeitig fertig.

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