McLaren-Mercedes

Kimi mit Humor - Coulthard ohne Vertrauen

Trotz des Trainings-Desasters bewies Kimi Räikkönen Humor: „Ich fahre morgen von der letzten Startreihe aus los. Da müsste es eigentlich möglich sein, ein paar Autos zu überholen.“

Zuvor hatte der Finne die aktuelle Lage im Team McLaren-Mercedes allerdings wesentlich kritischer eingeschätzt: „Es schaut nicht gut aus. Wir tun unser Bestes und hoffen auf bessere Resultate.“

Coulthard fehlt das Vertrauen ins Auto

David Coulthard geht von Startplatz zehn aus ins Rennen und fand auch keinen Grund, vor Begeisterung in die Hände zu klatschen. „In den schnellen Kurven liegt das Auto sehr gut. Aber abgesehen davon ist es schwierig, den richtigen Speed zu finden. Ich glaube, dass es sich mehr um ein Problem der Mechanik als der Aerodynamik handelt. Und beim Bremsen fehlt mir ein wenig das Vertrauen ins Auto.“

Coulthard bezog sich dabei auf mangelnde Stabilität des Autos, nicht auf das Bremsversagen, das ihm beim Freien Training am Vormittag eine arge Schrecksekunde beschert hatte: Ausgerechnet an der schnellsten Stelle des Kurses, am Ende der mehr als einen Kilometer langen Start- und Zielgeraden, wo die Auto innerhalb von weniger als 100 Meter von 320 km/h auf 80 km/h zusammengestaucht werden, war eine Bremsscheibe explodiert. Coulthard drehte sich die Auslaufzone, sein Auto blieb unbeschädigt. „Es ist das erste Mal in der Geschichte der Formel 1, dass eine Bremsscheibe dieser Bauart versagte“, rätselte Teamchef Ron Dennis am frühen Abend. „Diese Scheiben werden auch von einigen anderen Teams verwendet.“

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