McLaren, Ferrari und Mercedes mit neuem Personal

Posten-Rotation im Technikbüro

Paddy Lowe, Tim Goss & Neil Oatley Foto: McLaren 51 Bilder

Während im Konstruktionsbüro von Red Bull alle Schlüsselfiguren auf ihrem Platz bleiben, haben McLaren, Ferrari und Mercedes GP wichtige Posten in der Technikabteilung mit bekannten Leuten neu besetzt. Wir sagen Ihnen, in welcher Aufstellung die Top-Teams ins Rennen gehen.

Bei Red Bull bleibt alles beim Alten. Getreu dem Motto: Kontinuität ist das Fundament des Erfolges. Unter Adrian Neweys Direktiven arbeiten Chefdesigner Rob Marshall und Aerodynamikchef Peter Prodromou.

Bei Red Bulls Gegnern ist Rotation Trumpf. McLaren hat nach dem Abgang von Pat Fry zu Ferrari seine Techniktruppe neu aufgestellt. Paddy Lowe steigt zum technischen Direktor auf. Tim Goss, der sich bislang mit Pat Fry als Projektleiter im Jahresrhythmus abwechselte, wird ab sofort für jeden neuen McLaren verantwortlich sein und nicht mehr nur für jeden zweiten. Goss machte sich im Team einen Namen als Vater des Quickshift-Getriebes, das ohne Zugkraftunterbrechung hochschaltet.

Neil Oatley bleibt McLaren-Designchef

Designchef bleibt Urgestein Neil Oatley. Der große Schweiger ist bereits seit 1986 an Bord. Sein Favorit unter den vielen McLaren, an denen er mitgearbeitet hat, war kein Weltmeisterauto. "Am liebsten erinnere ich mich an den McLaren M17D von 2003. Es war ein Paradebeispiel dafür, was man mit limitierten Ressourcen leisten kann. Wir haben mit diesem Auto bis zum letzten Rennen um den WM-Titel gekämpft." Kimi Räikkönen wurde hinter Michael Schumacher Vize-Weltmeister.

Ferraris Capo in der Technikabteilung bleibt Aldo Costa. Unter ihm nimmt neben Chefdesigner Nikolas Tombazis jetzt auch der von McLaren gekommene Pat Fry eine wichtige Rolle in der Entwicklung des neuen Ferrari ein. Dazu verpflichtete die Scuderia Strategie-Experte Neil Martin von Red Bull.

Neue Rollenverteilung bei Mercedes GP

Auch Mercedes hat nach der enttäuschenden Saison im Vorjahr die Kompetenzen neu verteilt. Die neuen starken Männer im Designbüro sind Ex-Aerodynamiker John Owen, Chassisspezialist Russell Cooley und Michael Schumachers Renningenieur Andrew Shovlin.

Da auch Nico Rosbergs Ingenieur Jock Clear in die Entwicklungsabteilung befördert wurde, arbeiten an den beiden Silberpfeilen neue Renningenieure. Tony Ross für Rosberg und Mark Slade für Schumacher. Sie stießen von Williams, respektive McLaren zu Mercedes.

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