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McLaren weiter Sorgen geplagt

Drei Wochen vor dem Start in die neue Formel 1-Saison plagen McLaren-Mercedes noch große Sorgen. Gleich vier Baustellen muss das Team beheben.

Bei den Testfahrten in Barcelona platzten mehrere Motoren. Durch Risse im Kurbelgehäuse sickerte Wasser. Die Motorblöcke werden seit kurzem in Stuttgart gefertigt. Dort entstehen schon seit geraumer Zeit die Zylinderköpfe.

Eine Woche später in Jerez sorgte das neue Getriebe mit dem Karbongehäuse für lange Standzeiten. In Melbourne wird deshalb noch einmal die Aluminiumversion eingesetzt. Dafür haben sich neue, steifere Radträger bewährt.

Problem: Die erste Runde

Auch aerodynamisch muss McLaren nachbessern. Der Frontflügel produziert im Vergleich zum hinteren Leitwerk zu wenig Abtrieb, das Auto lässt sich nur ausbalancieren, wenn man im Heck auf Anpressdruck verzichtet.

Das große Problem ist weiter die erste Runde: Es dauert zu lange, bis die Reifen auf Betriebstemperatur kommen. McLaren will die Fahrwerksgeometrie der Hinterachse ändern. David Coulthard bilanziert: "Ab der zweiten Runde sind wir schnell. Im Renntrimm können wir mit Williams und Renault mithalten.“

Evolutionsstufe im Sommer

Der neue Ferrari F2004 fährt einen Rekord nach dem anderen. In Fiorano, Imola und Mugello purzelten die Rekorde, teilweise betrug die Verbesserung mehr als eine Sekunde. Michael Schumacher ließ schon anklingen, dass er die McLaren-Mercedes nach ihren Testvorstellungen nicht mehr für die härtesten WM-Gegner hält.

Bei McLaren macht man mittlerweile keinen Hehl mehr daraus, dass der aus dem nie eingesetzten MP4-18 entstandene MP4-19 nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Bis zum Sommer soll daher ein weiter entwickeltes Chassis unter der Bezeichnung MP4-19B einsatzbereit sein.

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