McLaren will Einigung mit Ecclestone

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Die Herstellervereinigung macht klar zur Wende. Nach dreijährigem Separationskurs scheinen die Fronten zwischen den Herstellern und Formel 1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone nun aufgeweicht. McLaren und Mercedes signalisieren, dass man gern weiter Formel 1 fahren möchte.

Zwischen der Herstellervereinigung GPMA und Formel 1-Chef Bernie Ecclestone ist eine Einigung im Streit um die Formel 1-Zukunft in Sicht. McLaren-Teamchef Ron Dennis gibt erstmals zu, dass eine Konkurrenzmeisterschaft zur Formel 1 keine lohnende Alternative für sein Team darstellt.

"Ich denke, dass alle, die jetzt in der Formel 1 vertreten sind auch 2008 dabei sein werden", orakelt Ron Dennis. Wohin er selbst tendiert, verrät der McLaren-Chef neuerdings überraschend offen: "Wir sind ein Formel 1-Team und solange die Formel 1 existiert, wollen wir dabei sein."

Adé GPWC!

Das klang vor drei Jahren noch ganz anders, als sich die Hersteller zu einer Vereinigung zusammenschlossen, um unter dem Namen "Grand Prix World Championship" eine Gegenserie aus der Taufe zu heben, weil man mit dem Geschäftsgebaren von Bernie Ecclestone nicht einverstanden war.

Noch im Frühjahr 2005 - Ford und Ferrari waren aus dem Club ausgeschert - starteten die Verantwortlichen von BMW, Renault, Mercedes, Honda und Toyota einen weiteren Versuch unter dem Namen GPMA und schraubten an einem eigenen Reglement und Vermarktungskonzept.

Rolle rückwärts

Dass die plötzliche Rolle rückwärts mit der Drohung von FIA-Präsident Max Mosley, alle bis 31. März nicht eingeschriebenen Teams liefen Gefahr, ihren Startplatz für 2008 zu verlieren, zusammenhängen könnte, streitet Dennis ab: "Ich glaube schon, dass Max es ernst meint, aber ich habe nicht viele Gedanken daran verschwendet."

Dennis Motorenpartner Mercedes sieht sich gegenüber Mosley und Ecclestone keineswegs als Verlierer im Kampf um die Lufthoheit der Formel 1. "Es geht in die richtige Richtung", sagte Sportchef Norbert Haug am Donnerstag in Bahrain. Wenn die Übereinkunft nun gelinge, "haben sich die Anstrengungen der letzten vier Jahre gelohnt", sagte Haug. Die Investorengruppe CVC, die seit einigen Monaten die große Mehrheit der Formel 1-Anteile besitzt, habe allergrößtes Interesse an einem Konsens.

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