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McLaren zeigt B-Version

Die hässlichste Nase der Formel 1

McLaren - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 10. Mai 2018 Foto: sutton-images.com 29 Bilder

McLaren hat sich am Donnerstag in Barcelona endlich mit dem Upgrade seines MCL33 aus der Deckung getraut. Die neue Nase ist tatsächlich eine eigenständige Lösung. Eine Schönheit ist der orange Schnorchel allerdings nicht.

10.05.2018 Tobias Grüner

Die Stummelnasen der aktuellen Formel-1-Generation haben die Fans nicht gerade vom Hocker gehauen. Doch was McLaren in Barcelona mit seinem Upgrade-Paket präsentierte, toppte noch einmal alles. Die Ingenieure aus Woking haben verschiedene Lösungen der Konkurrenz zu einer Frankenstein-Nase zusammengedengelt.

Von Red Bull bekam der McLaren den zentralen Schnorchel. Neben dem hohlen Stummel finden sich noch zwei weitere Öffnungen, die an die Nasenlöcher von Sauber oder Force India erinnern. Dazu bekam das McLaren-Modell noch einen Schaufel-Flügel unter der Frontpartie nach dem Vorbild von Mercedes verpasst.

Neue McLaren-Nase keine Schönheit

McLaren - Formel 1 - GP Spanien - 2018 Foto: ams
Neben der Nase wurden auch die Turning-Vanes neu gestaltet.

Egal aus welcher Perspektive sich man das neue Bauteil anschaut – es wird einfach keine Schönheit daraus. Dazu trägt auch die auffällige Lackierung bei. Im Gegensatz zu Mercedes und Williams ist der riesige Flügel unter der Nase nicht schwarz abgesetzt sondern im traditionellen Papaya-Orange lackiert.

Von der Seite sieht das fast aus wie ein Vorhang. Der Sinn der ungewöhnlichen Form wird auf den ersten Blick klar. Möglichst viel Luft soll durch den zentralen Bereich nach hinten zum Unterboden gelenkt werden. Am besten kanalisiert und ungestört von äußeren Einflüssen.

Um den Luftfluss zu optimieren bekam der McLaren auch noch neue Leitbleche unter der Front auf Höhe der Vorderräder spendiert. Auch die Leitbleche außen am Seitenkästen wurden neu gestaltet. Am Heck wurde auch der zentrale Bereich des Diffusors überarbeitet. Intern spricht man bei McLaren nicht von einem Upgrade sondern von einer B-Version.

Nicht schön, aber schnell?

Auch wenn die Verantwortlichen versuchen die Erwartungen gering zu halten, wäre alles andere als ein spürbarer Fortschritt eine große Enttäuschung. Wer so viel Aufwand betreibt und das Risiko innovativer Ideen eingeht, erhofft sich einen großen Sprung. Im Idealfall soll es direkt an die Spitze des Mittelfelds gehen.

In der Galerie zeigen wir Ihnen das ungewöhnliche McLaren-Upgrade im Detail.

Neuester Kommentar

Wie gesagt, donni, Trolle werden ignoriert.

pronopheus 15. Mai 2018, 20:58 Uhr
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