Positive Bilanz bei McLaren

„Alles schneller, alles besser“

Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 12. Mai 2018 Foto: xpb 68 Bilder

Die B-Version des McLaren MCL33 hat dem Team das bislang beste Trainingsergebnis beschert. McLaren kämpft im Barcelona mit HaasF1 um Platz 4. Alonso ermahnt sein Team, nicht nachzulassen. Nach dem großen Schritt müssen viele kleine folgen.

McLaren hat mit seinem Upgrade den größten Schritt im Feld gemacht. Platz 8 für Fernando Alonso, Rang 11 für Stoffel Vandoorne. Zum ersten Mal schaffte es ein McLaren-Fahrer ins Q3. Und zum ersten Mal konnten Alonso und Vandoorne auch auf eine Runde um die Vormachtstellung im Verfolgerfeld kämpfen.

„Bis jetzt haben wir uns im Schnitt auf Platz 13 qualifiziert. Das ist ein großer Schritt nach vorne. Alles fühlt sich schneller und besser an. Wir haben uns relativ zu unserem Umfeld am meisten verbessert“, lobte Alonso. Vandoorne pflichtete bei: „Es war unsere beste Qualifikation. Das Auto fühlt sich für uns deutlich besser an, es hat mehr Grip.“

Alonso verlor die Schlacht um den Titel „Best of the rest“ gegen HaasF1-Pilot Kevin Magnussen um zweieinhalb Zehntel. Die HaasF1 waren aber schon bei den Wintertestfahrten in Barcelona vierte Kraft. Da dümpelte McLaren noch mit vielen Problemen im Mittelfeld herum.

„Dass wir zwischen einem HaasF1 und einem Renault liegen, ist für uns eine schöne Überraschung“, gab Alonso zu. Im Rennen soll es wie üblich weiter nach vorne gehen. Der McLaren habe auch nach dem Umbau seine Qualitäten im Dauerlauf nicht verloren, meint Alonso. „Unser Auto geht auch jetzt noch gut mit den Reifen um.“

McLaren probiert alle 3 Mischungen aus

McLaren - Formel 1 - GP Spanien - 2018 McLaren zeigt B-Version Die hässlichste Nase der Formel 1

Wer erwartet hat, McLaren könne mit seiner B-Version auch gleich noch die Lücke zu dem Spitzentrio schließen, der träumt. „Es gibt keine Wunder-Upgrades mehr“, stellt auch Mercedes-Rennleiter Toto Wolff fest. „Der Schritt nach vorne war so groß, wie er sein konnte“, sieht auch Alonso ein. Der Spanier und Kollege Vandoorne nehmen trotzdem ihr Team in die Pflicht. „Jetzt müssen wir konstant weiterentwickeln. In der Gruppe, in der wir uns bewegen machen zwei oder drei Zehntel bis zu sieben Positionen aus.“

Teamchef Eric Boullier verspricht: „Dem großen Schritt werden viele kleine folgen. Der Plan ist es jetzt, bei jedem Rennen neue Teile ans Auto zu bringen.“ Ist es realistisch zu glauben, dass man Red Bull bis zum Saisonende noch einholt? Alonso sagt nur: „Es liegt ausschließlich an uns. Wir haben den gleichen Motor. Also macht nur das Chassis den Unterschied.“ Das klingt wie ein Auftrag an seinen Rennstall.

Auch McLaren hatte in der Qualifikation Mühe, den besten Reifen auszufiltern. „Wir sind einfach alle drei Mischungen gefahren, um ein Gefühl dafür zu bekommen“, erzählte Alonso. Tatsächlich rückte der Ex-Weltmeister im Q1 mit Medium-Reifen aus. Und schaffte es damit sogar in die Top Ten, obwohl rundeherum mit Soft- und Supersoft-Reifen gefahren wurde. Seine beste Q3-Runde auf Supersoft war nur eine halbe Sekunde schneller.

Im Sinne eines guten Rennens, meinten die McLaren-Fahrer, wäre es besser, wenn Pirelli Reifen mit einem größeren Delta zur Verfügung stellen würde. „Dann gibt es mehr Möglichkeit, sich taktisch einen Vorteil zu verschaffen.“ Weit kann es für Alonso bei seinem Heim-Grand Prix nur nach vorne gehen, wenn aus der Spitzengruppe Autos ausfallen. Der alte Statistiker hat schon nachgerechnet: „Im Schnitt haben wir uns bei jedem der ersten vier Rennen um 6 Positionen verbessert. Ich hätte nichts dagegen, wenn es hier auch so wäre.“

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