Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Ungarn - Qualifying - Samstag - 25.7.2015 xpb
Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Ungarn - Budapest - Qualifying - Samstag - 25.7.2015
Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Ungarn - Budapest - Qualifying - Samstag - 25.7.2015
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Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Ungarn - Budapest - Qualifying - Samstag - 25.7.2015 49 Bilder

McLaren zu optimistisch

Alonso schiebt umsonst

McLarem-Honda träumte vom Q3. Herausgekommen sind die Startplätze 15 und 16. Jenson Button bremste ein Softwarefehler. Fernando Alonso stoppte eine lose Kabelverbindung in der Boxeneinfahrt. Der Spanier schob sein Auto zurück, ohne zu wissen, dass er nicht mehr hätte fahren dürfen.

McLaren-Teamchef Eric Boullier sprach von "menschlichen Fehlern". Das leidgeprüfte Team wurde unter Wert geschlagen. Ausgerechnet auf einer Strecke, auf der man viel ausrechnete. Die Fahrer träumten nach Fernando Alonsos 8. Platz im dritten Traning vom Aufstieg ins Q3. Hinterher musste Alonso zugeben: "Wir waren zu optimistisch. Unter besten Bedingungen wäre irgendetwas zwischen Platz 11 und 13 möglich gewesen."

So wurden die Startplätze 15 und 16 daraus. Jenson Button blieb schon in der ersten K.O.-Runde hängen. Der Engländer klagte über Leistungsverlust. "Ein Softwarefehler", präzisierte Boullier. Alonso schaffte den Aufstieg ins Q2. Und dann nahm das Drama seinen Lauf.

Lockere Kabelverbindung stoppt Alonso

Kurz vor der Boxeneinfahrt stoppte der McLaren-Honda mit der Startnummer 14. Eine Kabelverbindung hatte sich losvibriert. Da die Rennleitung das Training anhielt, begann Alonso sein Auto zurückzuschieben. Bei 33 Grad Hitze und ansteigender Strecke eine schweißtreibende Arbeit, auch wenn er nach einer Minute von vier Streckenposten unterstützt wurde.

Alonso hoffte, dass seine Mechaniker den Schaden schnell finden, und er dann das Training wieder aufnehmen könne. "Ich gebe immer alles. Egal, ob ich um Platz 1 oder Rang 15 fahre." Als das Auto endlich in der McLaren-Garage ankam, erfuhr der Spanier, dass er sich umsonst abgekämpft hatte. "Sie hätten mich nicht mehr fahren lassen. Das wusste ich nicht. Ich dachte, es ist wie im Freien Training. Da bleiben auch öfter mal Autos stehen und kommen auf dem Lastwagen zurück. Trotzdem dürfen sie später noch am Training teilnehmen."

Alonso wurde belehrt. In der Qualifikation gelten andere Regeln. Das Auto muss aus eigener Kraft an die Boxen zurückkommen. Doch selbst, wenn die Regeln in diesem Punkt weniger streng wären, hätte Alonso zuschauen müssen. "Die Steckverbindung saß tief im Auto drinnen. Es hätte zu lang gedauert, das Problem rechtzeitig zu beheben", winkt Boullier ab.

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