Valtteri Bottas - George Russell - Formel 1 - GP Belgien - 2022 xpb.cc
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Russell: "Lewis wäre mein Lieblingsteamkollege"

Valtteri Bottas vs. George Russell „Lewis wäre mein Lieblingsteamkollege“

Mit George Russell und Valtteri Bottas in einer gemeinsamen Medienrunde sorgte die FIA für Spannung. Denn die Frage lautet: Wer bekommt das Mercedes-Cockpit 2022? Die beiden gaben sich allerdings noch kryptisch.

Nach der Sommerpause sollte eigentlich eine Entscheidung gefallen sein, wer bei Mercedes an der Seite von Lewis Hamilton in der Saison 2022 fährt. Valtteri Bottas würde natürlich gerne bleiben, Youngster George Russell ist heiß darauf, sein Williams-Cockpit für ein Top-Auto einzutauschen. Nur wer macht das Rennen? Auf eine Antwort hofften Journalisten und Fans in der Pressekonferenz zum Grand Prix von Belgien am Donnerstag. Denn die FIA hatte ausgerechnet die beiden Kandidaten gemeinsam eingeladen.

Mercedes-Cockpit 2022 noch frei

Doch die Neugierigen wurden enttäuscht. Statt eine klare Anwort zu geben, wiederholten Bottas und Russell kryptisch immer denselben Satz: "Es gibt keine News zu teilen." Das kann viel bedeuten. Entweder ist noch keine Entscheidung gefallen. Oder es gibt eine Entscheidung, man will sie aber nicht mit der Öffentlichkeit teilen. Genau diese Frage stellte auch ein Journalist. Daraufhin wich Bottas geschickt aus und sagte wieder seinen Satz: "Es gibt keine News zu teilen und ich muss das nicht erklären." Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass es vor dieser Medienrunde sicherlich ein Briefing für beide Fahrer gab, genau diesen Satz stoisch zu wiederholen.

Valtteri Bottas - Mercedes - GP Ungarn 2021 - Budapest - Rennen
Wilhelm
Valtteri Bottas saß nach dem Crash in Ungarn ziemlich einsam da.

Russell lässt sich dann aber doch etwas aus der Reserve locken und gibt zu: "Wenn ich einen Teamkollegen auswählen könnte, wäre es Lewis. Er ist wahrscheinlich der Größte aller Zeiten und es wäre für jeden eine Ehre, an seiner Seiten zu fahren. Aber das ist alles sehr hypothetisch im Moment." Überhaupt klingt der Brite sehr gelassen und wenig um seine Zukunft besorgt. "Wir sind beide in der glücklichen Situation, dass Mercedes nach uns schaut und vertrauen darauf, dass sie sich um unsere Zukunft kümmern – egal ob nun so oder so."

Entscheidung schon gefallen?

Auch Bottas meint, er sei an diese Situation gewöhnt und konzentriere sich nun auf die Rennen, die noch kommen. Ob in Zandvoort oder in Monza denn dann eine Entscheidung kommuniziert wird? Selbst das steht wortwörtlich noch in den Sternen. "Es ist besser, die Dinge richtig als schnell zu machen", meint Russell.

Die Beziehung zwischen dem Youngster und dem Finnen leidet trotz der angespannten Situation offenbar nicht. "Unsere Beziehung ist okay. Wir sind Kontrahenten, da sind beste Freunde eher selten. Aber von meiner Seite gibt es keine Probleme." Dem stimmt natürlich ganz brav auch Bottas zu. Die Frage ist, wie das wirklich aussieht, wenn eine Entscheidung kommuniziert wurde. Was in diesem Gespräch zumindest auffiel: Russell schien gut gelaunt.

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