Mercedes

Endspurt bis Melbourne

Foto: McLaren F1 12 Bilder

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sieht die Silberpfeile gut vorbereitet für den Formel-1-Saisonauftakt in gut zwei Wochen mit dem Großen Preis von Australien. "Die Vorsaison war extrem hart und extrem anstrengend, aber auch extrem ergiebig", sagte er am Donnerstag (28.2.).

Nach über 14.000 Kilometern seit dem 9. Januar, was mehr als 45 Grand-Prix-Distanzen entspricht, gebe dennoch erst das Rennen im Albert Park wirklichen Aufschluss über die Kräfteverhältnisse im Feld. "Wir waren von Anbeginn an zuverlässig und schnell und haben unseren Speed in den zurückliegenden zwei Monaten deutlich gesteigert - ob genügend, werden wir wie alle Formel-1-Interessierten allerdings erst in gut zwei Wochen in Melbourne erfahren", sagte Haug.

Weiterentwicklung bis zum Saisonstart

Das Auto fühle sich gut an, sagte Vizeweltmeister Lewis Hamilton, der bei den letzten Tests in Barcelona an zwei von drei Tagen die Bestzeit erzielt hatte. "Aber wie immer haben wir noch Arbeit vor uns. Ein Formel-1-Auto wird ständig weiterentwickelt", meinte der 23-jährige Engländer, der in diesem Jahr erneut in Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari voraussichtlich seinen ärgsten Widersacher haben dürfte. "Wir haben alles getan, was möglich war. Wir sind auf jeden Fall bereit", sagte der Finne, der vor rund einem Jahr den Saisonauftakt in Melbourne gewonnen hatte.

Hinter Ferrari, das neben Räikkönen erneut den Brasilianer Felipe Massa ins Rennen schickt, und McLaren-Mercedes, dessen zweites Cockpit seit der Trennung von Fernando Alonso der Finne Heikki Kovalainen besetzt, bahnt sich ein enger Kampf um die weiteren Ränge an. BMW-Sauber will trotz der sehr durchwachsenen Tests versuchen, sich als dritte Kraft zu etablieren und den ersten Saisonsieg einzufahren.

Kräfteverhältnis unklar

"Selbst für uns Piloten war es schon lange nicht mehr so schwierig, sich eine Meinung über die wahren Kräfteverhältnisse in der Formel 1 zu bilden. Die Testergebnisse der großen Teams waren dazu einfach zu unterschiedlich", sagte Heidfeld in einer BMW-Sauber-Pressemitteilung vom Donnerstag. Neben dem bayrischen Werksteam dürften sich vor allem Williams unter anderem mit Nico Rosberg, Renault mit Rückkehrer Alonso und Red Bull um Platz drei bei den Konstrukteuren streiten.

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