6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Formel 1: Drei Teams kopieren McLaren-System

Mercedes GP testet Heckflügel-Trick

Nico Rosberg Foto: Mercedes GP 22 Bilder

McLaren hat mit seinem Heckflügel-Trick eine Lawine losgetreten. Sauber folgte als erster Nachahmer. Mit Mercedes GP, Ferrari und Williams probieren in Shanghai im Freitagstraining drei weitere Teams das System. Mercedes schließt sogar einen Renneinsatz nicht aus.

15.04.2010 Michael Schmidt

In den Entwicklungsabteilungen rauchten die Köpfe. Seit McLaren auf den Geraden regelmäßig fünf bis acht km/h schneller ist, haben alle ein Auge auf den Trick geworfen, mit dem McLaren Top-Speed gewinnt. Durch geschickte Einleitung von Luft in das obere Heckflügelelement, lässt sich die Strömung so stören, dass der Abtrieb zusammenbricht. Das verringert den Luftwiderstand und erhöht den Top-Speed.

Mercedes, Ferrari und Williams testen Kopie

Sauber folgte schon in Melbourne mit einem ähnlichen System. Es war eine Eigeninterpretation der McLaren-Technik. In Shanghai geht es weiter. Der Freitag ist für Williams, Ferrari und Mercedes ein Testtag. Alle drei probieren den Heckflügel-Trick aus.

Während Ferrari nur einige Komponenten dazu testet, um für den übernächsten Grand Prix in Barcelona gerüstet zu sein, machen Williams und Mercedes möglicherweise ernst. "Im Windkanal und in der Simulation funktioniert unser System", verriet Mercedes-Teamchef Ross Brawn gegenüber auto-motor-und-sport.de. "Wenn das Freitagstraining diese Ergebnisse bestätigt, dann setzen wir die Technik auch im Rennen ein."

Entscheidender Vorteil für Schumacher und Rosberg?

Mercedes lässt wie McLaren die Strömung am oberen Heckflügelelement abreißen, doch die Betätigung im Cockpit ähnelt mehr der Version von Sauber. Die Luft geht an gleicher Stelle ins Cockpit rein und wieder raus. In Shanghai zahlt sich Top-Speed in besonderem Maß aus. Die Gerade ist 1,175 Kilometer lang. Da zählt jedes km/h. Für Michael Schumacher und Nico Rosberg möglicherweise ein entscheidender Vorteil.

Umfrage
Wer ist Ihr Favorit für den Grand Prix von China?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Neues Heft
Neues Heft auto motor und sport, Ausgabe 22/2017, Heftvorschau
Heft 22 / 2017 12. Oktober 2017 202 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 3,90 € kaufen Artikel einzeln kaufen
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden