Mercedes in Reichweite

McLaren fehlen 13 Sekunden zum Podium

Jenson Button GP Belgien 2013 Foto: McLaren 66 Bilder

Das Ziel war das Podium. Jenson Button hat es um 13,06 Sekunden verfehlt. McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh gibt der Taktik die Schuld. Die Strategen schwankten während des Rennens zwischen einer Einstopp- und Zweistopp-Strategie.

So gut war McLaren-Mercedes in diesem Jahr noch nie. Dabei wurde das Team nur mit einem sechsten Rang und acht WM-Punkten belohnt. Jenson Button hatte von einem Platz auf dem Podium geträumt. Ihm fehlten nur 13,06 Sekunden auf Lewis Hamilton. "So nah waren wir in dieser Saison noch nie an der Spitze dran."

Das sah auch Teamchef Martin Whitmarsh so. "Wir waren heute so schnell wie die beiden Mercedes, wie ein Red Bull und ein Ferrari. Und wir haben Lotus geschlagen. Nur Vettel und Alonso waren eine Nummer zu groß für uns."

McLaren verwirrt Button mit Taktik-Änderungen

Trotzdem landete Jenson Button hinter den Mercedes-Piloten und Mark Webber. Whitmarsh übte Selbstkritik. "Wir haben uns mit der Taktik ein Bein gestellt. Eigentlich wollten wir Jenson auf ein Einstopp-Rennen schicken, haben aber schnell gemerkt, dass dies nicht geht. Dann haben wir auf Plan B umgestellt, doch für eine Zweistopp-Strategie war das Timing der Boxenstopps nicht mehr ideal. Hätten wir von Anfang an auf zwei Stopps gesetzt, wären wir mit den Mercedes um Platz drei gefahren. Der Speed war da."

Das zeigt auch Buttons schnellste Rennrunde. Sie lag nur 0,067 Sekunden über der von Sebastian Vettel, aber 0,574 über der des besten Mercedes. Für Button war es ein Verwirrspiel im Cockpit: "Wir haben endlose Diskussionen geführt, ob ich ein oder zwei Mal Reifen wechseln soll. Für eine Einstopp-Strategie war mein erster Stint zu kurz. Als mich die Ingenieure während des zweiten Stints gefragt haben, ob ich mir vorstellen kann, doch noch mit den Reifen ins Ziel zu fahren, hat der Grip bereits nachgelassen. Ich wäre auch von Massa und Grosjean noch geschluckt worden."

Whitmarsh kritisiert Strafe für Perez

Ein Einstopp-Rennen hätte Button nach Ansicht von Whitmarsh nichts gebracht: "Er wäre dann auch auf Platz 6 gelandet." McLaren sah an Sergio Perez, mit welchen Rundenzeiten man rechnen konnte, wenn nur ein Mal Reifen gewechselt werden. Perez kam zwar zwei Mal an die Box, davon aber nur ein Mal freiwillig.

Nachdem er Romain Grosjean beim Anbremsen von Les Combes auf den Randstein gedrückt hatte, verpassten ihm die Sportkommissare eine Durchfahrtstrafe. Aus Sicht von Whitmarsh viel zu hart. "Hülkenberg und Vergne machen später das gleiche, erst Hülkenberg mit Vergne und dann umgekehrt. Keiner von ihnen hat eine Strafe bekommen. Warum dann Sergio?" Ohne die Zwangsdurchfahrt durch die Boxen wäre Perez auf Platz 7 oder 8 gelandet. "Eher 7 als 8", meinte Whitmarsh.

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