Michael Schumacher GP Korea 2012 xpb
Lewis Hamilton - McLaren - Formel 1 - GP Korea - 13. Oktober 2012
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Korea - 13. Oktober 2012
Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Korea - 13. Oktober 2012
Mark Webber Plakat - Formel 1 - GP Korea - 13. Oktober 2012 66 Bilder

Mercedes

Reifenprobleme an zwei Enden

Die Mercedes-Piloten starten von den Plätzen neun und zehn. Besser als Suzuka, aber immer noch kein Ruhmesblatt. Es sieht auch nicht so aus, als hätten die Silberpfeile Trumpfkarten für das Rennen im Köcher. Es gibt Reifenprobleme vorne und hinten.

Diese Geschichte wiederholt sich. Eigentlich schon seit drei Jahren. Alles dreht sich um die Reifen. Immer wieder die Reifen. Auch Korea war kein gutes Pflaster für die Silberpfeile. Besser als Suzuka, aber nicht gut genug. Auf den Startplätzen neun und zehn sind Nico Rosberg und Michael Schumacher die sechste Kraft im Feld. Hinter den großen drei Red Bull, McLaren und Ferrari, hinter Lotus und einem Force India mit Nico Hülkenberg.

Brawn vertröstet auf die nächsten Rennen

"Korea ist nicht unsere stärkste Strecke", bedauerte Teamchef Ross Brawn. "Das Restprogramm liegt uns besser." Wie oft haben wir das schon gehört? Rosberg fehlten 1,1 Sekunden von der Pole Position. Im Rennen könnte der Rückstand noch anwachsen, wenn man die Körpersprache der Mercedes-Männer deutet und zwischen den Zeilen liest.

"Wir haben Reifenprobleme an beiden Enden des Autos", präzisiert Michael Schumacher. "Vorne körnen die Reifen, hinten bauen sie ab. Das hat aber jeder hier. Die Frage wird sein, wie extrem. Wir müssen diesmal auf die Reifen vorne und hinten aufpassen. Das sollte besser in den Griff zu bekommen sein, als in Singapur an einem Ende ein massives Problem zu haben."

Mercedes muss Reifenrätsel lösen

Der Laie fragt sich, was daran so schwierig sein soll. Schumacher erklärt: "Die Autos und die Rennstrecken haben einen unterschiedlichen Charakter. Das Temperaturfenster der Reifen ist sehr klein. Sie dort reinzukriegen und dort drinzuhalten wird immer ein Drahtseilakt bleiben." Die Fortschritte auf dem Gebiet sind klein, auch wenn Mercedes nichts unversucht lässt.

Man hat die Messsmethoden verbessert, wie man die Reifentemperaturen beim Fahren beobachtet, und man hat jüngst zwei Mal die Geometrie der Hinterradaufhängung geändert. "Bei der Gewichtsverteilung sind wir vom Reglement her eingeschränkt", gibt Brawn zu bedenken. Ein Thema ist noch, wie sich die Lastwechsel auf den Reifenverschleiß auswirken. Brawn beruhigt: "Wir sind auf einem guten Weg, das Rätsel zu entschlüsseln."

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