Medical-Car & Safety-Car - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 24. November 2016 ams
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 26. November 2016
Rosberg & Mercedes - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 26. November 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 26. November 2016
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 26. November 2016 70 Bilder

Mercedes-Strategen beten

Die Angst vor dem frühen Safety-Car

Mercedes kann im WM-Finale nicht so taktieren wie sonst. Der Titelkampf fordert aus Gründen der Fairness Kompromisse. Deshalb wird ein Safety-Car in der ersten Runde für Rosberg und Hamilton zum Schreckgespenst.

Bloß kein Safety-Car in der ersten Runde. Die Mercedes-Strategen schicken in der Startrunde vermutlich mehrere Stoßgebete in den Himmel. Normalerweise wäre eine Neutralisation nach der ersten Runde kein Problem für Mercedes. Man würde entweder beide Fahrer an die Box holen oder die Strategie splitten. Je nachdem, wie der Start verläuft und wie groß die Abstände im Feld sind.

Diesmal ist alles anders. Das Titelrennen zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton verlangt die größtmögliche Gleichbehandlung und Fairness. Wenn Mercedes beide Autos gleichzeitig an die Box holt, muss der Zweitplatzierte warten und fällt möglicherweise weit ins Feld zurück. Wird die Taktik gesplittet, könnte es einen Verlierer geben. Wer das ist, wird erst der spätere Rennverlauf zeigen. So will das Team aber den Titelkampf nicht beeinflussen.

Ab Runde 2 entspannt sich die Lage

Nichts fürchten die Mercedes-Strategen mehr als ein frühes Safety-Car. Vor allem, wenn der auslösende Zwischenfall früh in der Runde passiert. „Dann drängt sich das Feld auf 9 Sekunden zusammen. Die Fahrer, die auf harten Reifen starten, werden draußenbleiben. Die anderen Teams werden splitten. Wir hätten dann ein Auto mitten im Feld, das andere ganz hinten“, erklären die Strategie-Experten.

Ab der zweiten Runde entspannt sich die Lage. Weil dann die Lücken im Feld schon groß genug sind, dass man nicht mehr ans Ende des Feldes durchgereicht wird. Bilanz nach der Strategiebesprechung des Weltmeister-Teams: Profiteur eines Safety-Cars in der ersten Runde könnten Red Bull und Ferrari sein. Und der WM-Kampf könnte zum echten Thriller werden. Was bei Mercedes natürlich keiner will.

Bleibt noch eine Frage: Wird Hamilton das Feld bei einem normalen Rennen so weit aufhalten, dass er Rosberg in die Fänge von Red Bull und Ferrari treibt? Die Strategen glauben nicht daran, nicht nur weil die Supersoft-Wahl von Red Bull das Vorhaben scheitern lassen könnte: „Lewis will das Rennen gewinnen. Das größte Risiko, es nicht zu tun, wäre wenn er das Feld aufhält.“

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