Williams - Formel 1 - GP Mexiko - 27. Oktober 2016 ams
Ricciardo & Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 27. Oktober 2016
Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 27. Oktober 2016
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 27. Oktober 2016
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 27. Oktober 2016
Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 27. Oktober 2016 91 Bilder

Mexiko ist eine Williams-Strecke

Bottas traut der Papierform nicht mehr

Das Duell Force India gegen Williams geht in die entscheidende Phase. Die Papierform spricht für Williams. Doch der Vorjahres-Dritte Valtteri Bottas warnt, Vergleiche mit 2015 zu ziehen. Weil das Auto seit Saisonmitte nicht mehr das macht, was die Fahrer von ihm erwarten.

Noch 3 Rennen. 8 Punkte trennen Force India und Williams im Kampf um den vierten Platz. Force India hat das schnellere Auto, das bessere Reifenmanagement, meistens auch die bessere Strategie. Doch Williams wehrt sich. In Austin holte der Rennstall aus Grove 2 Punkte auf. „Es hätten viel mehr sein können, wenn wir nicht so viel Pech gehabt hätten“, blickt Valtteri Bottas zurück.

Das gleiche kann Force India behaupten. Nach einer Runde stand ein Fahrer in der Box, und der andere krebste nach einer Kollision am Ende des Feldes herum. „Der Schlüssel im Kampf gegen Williams wird sein, das Potenzial des Autos optimal zu nutzen und weniger Fehler zu machen als Williams“, urteilt Nico Hülkenberg. Wobei er den Startcrash nicht als Fehler sieht. „Zum dritten Mal in diesem Jahr hat ein Moment mein Rennen kaputtgemacht. Und keine von den Kollisionen in der ersten Kurve war meine Schuld.“

Force India mag Geraden nicht, Williams die Kurven

Felipe Massa sieht für Williams nur noch einen Chance: „Bei uns muss alles zu 100 Prozent passen, sonst schlagen wir Force India nicht“. Das Autodromo Hermanos Rodriguez spricht von der Papierform für Williams. Bottas fuhr dort im Vorjahr auf das Podium. Der Finne gibt nicht viel auf diese Rechenspiele. „In der zweiten Saisonhälfte haben wir es einige Male erlebt, dass wir uns nicht mehr auf Strecken, auf denen wir letztes Jahr gut waren, verlassen können.“ Mit anderen Worten: Der Williams FW38 ist eine Wundertüte.

Für Nico Hülkenberg ist der 4,304 Kilometer lange Kurs in der dünnen Luft von 2.240 Meter Höhe aus Sicht von Force India die unvorteilhafteste Strecke. „Unser Auto mag die lange Gerade nicht.“ Grund: Der Force India fährt wie der Red Bull eine hohe Anstellung. Das erhöht auch in der dünnen Luft den den Widerstand.

Massa erinnert daran: „Wir haben trotz Monaco-Flügeln zwar nur Monza-Abtrieb, aber ein Auto, das viel Grip produziert, geht halt immer noch besser als eines mit weniger. Ich glaube nicht, dass uns die besonderen Bedingungen einen Vorteil bringen.“ Bottas wirft ein: „Die Strecke hat im zweiten Sektor ein paar Schnelle Kurven. Die mag unser Auto nicht so.“

In Austin ging der Speed verloren

Nach Meinung von Bottas hat sich das Kräfteverhältnis zwischen Williams und Force India irgendwann im Sommer gedreht. „Ich weiß nicht mehr genau wann, aber Force India hat ein Upgrade gebracht, das funktioniert hat und wir eines, das sein Versprechen nicht halten konnte. Deshalb gelten auch die Erfahrungen von 2015 nicht mehr.“

Bei Force India rechnen die Ingenieure so: Mexiko geht in der Theorie an Williams. Interlagos gehört Force India. Und im Finale in Abu Dhabi sollte das Kräfteverhältnis ausgewogen sein. Überraschungen nicht ausgeschlossen.

Nico Hülkenberg schaffte in Austin zwar die schnellste Trainingszeit hinter Mercedes, Red Bull und Ferrari, doch im Rennen ging der Speed des VJM09 auf rätselhafte Weise verloren. „Wir hatten am Sonntag nur das siebtschnellste Auto im Rennen. Ohne das perfekte Timing unserer Boxenstopps hätte es Perez nicht mehr auf Platz 8 geschafft“, resümiert Teammanager Andy Stevenson.

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