Michael Schumacher beim GP Ungarn

Massa-Unfall war Auslöser für Comeback

Michael Schumacher Foto: xpb 153 Bilder

Michael Schumacher hat keine große Erwartungen an den GP Ungarn in Budapest. Der Mercedes-Pilot muss wieder mit alten Teilen antreten. Auch die Stallregie-Affäre ist dem Rekordchampion ein Dorn um Auge. Schumi kritisiert aber nicht Ferrari sondern das Reglement.

Michael Schumacher hat vier Mal in Ungarn gewonnen. Ein fünfter Sieg wird allerdings schwierig. Mercedes leckt immer noch die Wunden von Hockenheim. "Wir haben einen Schritt zurück gemacht", gibt Schumacher zu. Die Updates haben zuletzt nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Deshalb hat sich Mercedes für die sichere Variante entschieden.

"Wir haben in Hockenheim mit einigen Teilen Erfahrungen gemacht, die wir in der Kürze der Zeit bis hier nicht lösen können. Wir haben deshalb die Variante von Silverstone gewählt, die wir kennen, um dann in Spa mit dem kompletten Paket noch einmal anzutreten." In Silverstone war das Paket noch gut genug für eine Podiumsplatz von Nico Rosberg. Doch während Mercedes rückwärts geht, hat die Konkurrenz in der Zwischenzeit Fortschritte gemacht.

Schumacher hofft auf Besserung in Ungarn

Eine Prognose für das Rennen am Sonntag möchte Schumi deshalb lieber nicht abgeben: "Es ist schwierig zu sagen, was das für Ungarn zu bedeuten hat. Es sollte auf jeden Fall besser aussehen als im Rennen von Hockenheim, wo gewisse Teile doch sehr stark beschädigt wurden. Das Wochenende sollte zumindest etwas einfacher werden."

In Budapest steht der Silberpfeil-Pilot vor dem Rennen, bei dem Felipe Massa im Vorjahr schwer verunglückte. Kurz danach reiften die Comeback-Pläne des Rekordweltmeisters. Auch wenn es zunächst mit Ferrari nicht geklappt hat, wäre Schumi ohne den Massa-Crash wohl immer noch Privatmann: "Das ist definitiv der Auslöser gewesen und auch der Grund, warum ich jetzt letzten Endes doch wieder zurückgekehrt bin."

Schumacher will neue Stallregie-Regeln

Das wichtigste Thema war im Fahrerlager allerdings nicht der Unfall seines ehemaligen Ferrari-Teamkollegen sondern die Stallorder-Affäre von Hockenheim. Schumacher macht seinem ehemaligen Team keinen Vorwurf. Er kritisiert stattdessen das Reglement: "Die Art wie Dinge umgesetzt werden müssen, auf Grund der Regel, sind nicht sehr glücklich und schaden letztlich uns allen. Deshalb müssen wir versuchen, eine Klärung zu finden, die allen Seiten so gerecht wie möglich wird", fordert der Rekordchampion. Er weiß aber auch: "Man kann es nicht hundert Prozent richtig machen. Aber man muss schauen, wo die Prioritäten liegen."

In die Diskussion will sich der siebenfache Weltmeister auch selbst einbringen. Er habe sich sogar schon einige Gedanken gemacht: "Ich habe bestimmt Ideen und werde die auch mit den richtigen Leuten besprechen. Es bringt aber nichts, in der Öffentlichkeit tausende von Ideen herauszuposaunen. Da muss man vernünftig diskutieren, weil jede Idee ihre Vor- und ihre Nachteile hat. Da muss es einen gesunden Konsens geben."

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