Michael Schumacher

"Ich war geschockt"

Foto: dpa

Michael Schumacher hatte während des Rennens in Indianapolis ernste Probleme. Sportlich hatte der Weltmeister die Lage im Griff, aber der Unfall des Bruders machte ihm mental zu schaffen.

Mehrmals rollte Michael Schumacher an diesem Sonntagnachmittag im Bummeltempo an der Unfallstelle von Bruder vorbei, um dann wieder auf eine quälend lange Runde zu gehen. "Das schlimmste war, ihn so lange dort im Auto sitzen zu sehen. Ich war geschockt", sagte der ältere Schumacher.

Die ersten entwarnenden Nachrichten beruhigten den Weltmeister keineswegs: "Oft genug hat man in solchen Situationen über Funk gesagt bekommen, der Fahrer sei okay, und dann war es doch ganz anders. Ständig habe ich mein Team befragt über Ralfs Zustand. Hätte das Safety-Car das Rennen nicht unterbrochen, ich wäre nicht in der Lage gewesen, ein normales Rennen zu fahren.“

BMW-Sportchef Theissen: "Rettung dauerte zu lange"

Der jüngere Bruder wurde - ohne nennenswerte Verletzungen, aber mit Schmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule - erst sehr spät aus seinem Auto befreit. Erst nach drei Minuten waren die Helfer bei ihm. "Mir kam es subjektiv noch länger vor“, meinte Theissen. "Auf jeden Fall war es zu lange. Das wird zu klären sein.“ Schumacher musste zur Beobachtung die Nacht über im Methodisten-Krankenhaus von Indianapolis bleiben. Festgestellt wurden aber lediglich Prellungen im Rückenbereich, dennoch kann Ralf Schumacher zunächst nicht in seine Wahlheimat Österreich zurückreisen. Auch ein Einsatz bei nächsten GP am 4. Juli in Magny-Cours/Frankreich ist noch ungewiss.

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