Michael Schumacher strotzt vor Selbstvertrauen

Foto: dpa

Vor dem Saisonauftakt zur Formel 1-Weltmeisterschaft in Melbourne zeigte sich Weltmeister Michael Schumacher äußerst zuversichtlich.

"Wir hatten nicht nur in Imola einen guten Test, sondern eigentlich über den ganzen Winter hinweg. Der neue Ferrari F2004 hatte von Anfang an keine ernsthaften Probleme gemacht. Aus unserer Sicht lief er sehr wettbewerbsfähig und zuverlässig. Das war schon mal beeindruckend. Man kann das nicht genug betonen. Das, was wir von Beginn an mit dem neuen Auto erreicht haben, ist überwältigend.“

Viele Formel 1-Insider sehen einen weiteren Titelgewinn für Schumacher voraus. Das neue Auto glänzte bei letzten Testfahrten in Imola mit Bestzeiten, die nahezu um zwei Sekunden besser waren als die der Konkurrenz. Ein gängiger Spruch im Fahrerlager lautet: Schumacher wird es in diesem Jahr nicht so schwer haben wie 2002. Doch von einer Bürde kann keine Rede sein. Damals holte der Ferrari-Star mit elf Siegen seinen überlegensten Titel.

Das neue Auto ist besser

Auf die Frage, inwieweit das Auto eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresmodell F 2003-GA sei, meinte der sechsfache Weltmeister: "Auf jeden Fall ist das neue Auto besser, aber exakt um wieviel und in welchen Bereichen, wissen wir nicht, weil weder Rubens Barrichello noch Luca Badoer noch ich einen direkten Vergleichstest gemacht haben. Aber um das herauszufinden, sind wir ja hier.“ Etwaige Sorgen macht sich Schumacher keine. "Im Gegenteil: Das neue Auto wird die reine Freude sein. Hundertprozentig.“

Die Situation mit Ferrari-Reifenausrüster Bridgestone stellt Schumacher ebenfalls zufrieden. Auch hier konnte der Kerpener eine Verbesserung feststellen. "Wir arbeiten mit Bridgestone sehr eng zusammen. Und die jetzige Kooperation mit Sauber ist sehr hilfreich. Manchmal kommt es auf die Qualität der Arbeit an und nicht auf die Quantität. Manchmal kann man nicht alles abarbeiten. Aber im Moment haben wir alles geschafft, was wir wollten, deshalb sehe ich kein Problem mit den Reifen. Wir haben sehr methodisch gearbeitet. Ich bin sehr zuversichtlich. Bridgestone hat mit Sicherheit das Niveau gesteigert.“

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