Michael Schumacher beim GP Kanada

Schumi versucht noch zu zaubern

Michael Schumacher Foto: xpb 23 Bilder

Michael Schumacher war trotz Platz neun im Tagesklassement nicht unzufrieden mit den ersten Trainings von Montreal. "Wir sind ungefähr dort, wo wir uns erwarten durften", erklärte der Mercedes-Pilot. Der Rekordchampion hofft, dass es irgendwie noch nach vorne geht.

Das Comeback in Montreal begann für Michael Schumacher vielversprechend. Mit Rang zwei im ersten Training konnte der Rekordchampion ein frühes Ausrufezeichen setzen. Am Nachmittag lief es allerdings nicht ganz so gut.

Schumacher noch auf Fehlersuche

"Das erste Training hat ganz gut ausgesehen", erklärte Schumi anschließend. "Wir haben allerdings irgendein Problem vom Ende des ersten ins zweite Training mitgenommen, das wir noch nicht finden konnten. Aber ich gehe mal davon aus, dass wir es finden werden. Und dann sollten unsere Chancen nicht so schlecht sein."

Nur mit den Reifen musste Schumacher wie die meisten seiner Kollegen kämpfen. Das Thema "Körnen" betraf auch die Silberpfeile. "Ich hatte ein bisschen Mühe mit den Reifen heute. Die sind ziemlich auf der weichen Seite", berichtete der 41-Jährige.

Regen könnte Reifenprobleme verschlimmern

Schumacher hofft aber, dass sich das Problem im Laufe des Wochenendes noch von alleine bessert: "Momentan ist natürlich noch kein Gummi auf der Strecke. Die Reifen haben dadurch viel mehr Arbeit. Aber sollte es zwischendurch noch regnen, wird die Strecke auch im Rennen noch "grün" sein und dann wird es ein schwieriges Rennen, um die Reifen zusammenzuhalten. Selbst die harte Version ist hier ziemlich am Limit."

Insgesamt zog der Silberpfeil-Pilot jedoch ein positives Fazit. Vor allem der dritte Platz von Nico Rosberg sorgte für Optimismus hinsichtlich des Qualifyings: "Wir scheinen gar nicht so schlecht aufgestellt zu sein. Im Prinzip sind wir da, wo wir uns ungefähr erwarten dürfen. Das ist irgendwo so an dritter Stelle im Teamranking." Das ist natürlich noch nicht genug für einen siebenfachen Weltmeister. "Wer weiß, vielleicht können wir doch noch ein bisschen was zaubern", grinste Schumi.

Schumi schiebt Red Bull in die Favoritenrolle

Ganz vorne erwartet Schumacher übrigens nicht die McLaren, die vor dem Rennen von den meisten Experten hoch gehandelt wurden: "Ich würde momentan eher Red Bull als die Favoriten sehen."

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