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Michelin

Indy unterschätzt

Michelin hat am Montag (27.6.) eingestanden, "die extremen Anforderungen an die Reifen" beim Formel-1-Rennen von Indianapolis unterschätzt zu haben. Die an sieben Rennställe gelieferten Reifen hätten nicht den Anforderungen entsprochen, teilte der französische Reifenhersteller in Paris mit.

"Die Reifen verloren nicht per se Luft, doch sie waren nicht den extremen Rennbedingungen angepasst, die in diesem Jahr in der Kurve 13 der Strecke herrschten", erklärte Michelin. Auf keiner der 19 Formel-1-Rennstrecken gebe es eine vergleichbare Kurve. Beim Großen Preis der USA in Indianapolis waren nur die sechs Autos mit Reifen des japanischen Herstellers Bridgestone an den Start gegangen.

Um derartige Pannen in Zukunft zu verhindern, will Michelin künftig vor dem USA-Rennen eigens Testfahrten auf dem Indianapolis Motorspeedway absolvieren. Außerdem will der Reifenhersteller seinen Teams für die nächsten Rennen konkurrenzfähige Reifen zur Verfügung stellen. Unterdessen schließt FIA-Präsident Max Mosley eine Rennsperre für die beim Großen Preis der USA wegen ihrer Probleme mit den Michelin-Reifen nicht gestarteten sieben Formel-1-Teams nicht aus.

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