Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021 Motorsport Images
Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021
Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021
Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021
Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021 63 Bilder

Mick Schumacher: Formel-1-Lehrjahr liegt im Plan

Mick Schumacher zufrieden mit Lehrjahr „Es liegt alles im Plan“

Mick Schumacher absolviert bei Haas sein Lehrjahr in der Formel 1. Trotz Punkteflaute zieht der Rookie schon kurz vor dem Saisonende ein positives Fazit. Die Ziele für die letzten fünf Rennen sind überschaubar.

Mit viel Euphorie war Mick Schumacher in sein erstes Formel-1-Jahr gestartet. Das Rennen in Austin hat dem Deutschen aber wieder einmal vor Augen geführt, dass die Bäume in der Königsklasse nicht in den Himmel wachsen. Nach einem vielversprechenden Qualifying, bei dem sogar die zweite K.O.-Runde in Reichweite lag, ging es am Sonntag schnell rückwärts. Am Ende konnte Schumi nur den eigenen Teamkollegen Nikita Mazepin schlagen. Von Rennsieger Max Verstappen wurden beide Haas-Piloten zwei Mal überrundet.

Die zehn Tage Pause zwischen dem Texas-Grand-Prix und dem Rennen in Mexiko nutzte der Blondschopf für einen kleinen Urlaub mit der Familie in der mexikanischen Ferienregion Baja California. "Einfach damit man nicht groß hin und her fliegen muss", begründete der Pilot die Wahl des Urlaubsziels.

Hoffnung auf Q2-Platz

Auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez hofft Schumacher, am Samstag vielleicht mal wieder für einen Platz im Q2 zu ergattern. In der Qualifikation mit frischen Reifen lassen sich die Abtriebs-Defizite des Autos eher kaschieren als im Rennen. Dazu kann der Pilot mit einer guten Runde schneller mal einen Unterschied machen. Und vielleicht gibt ja der ein oder andere Konkurrent wegen einer Motorenstrafe vorzeitig auf.

Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021
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Das Porträt von Schumacher hängt überlebensgroß am Boxengebäude.

Teamchef Guenther Steiner flüchtet sich angesichts der Nullnummer auf dem Team-Konto in Galgenhumor "Die anderen Teams sollten sich absprechen und alle gleichzeitig ihre Motorenstrafe nehmen. Dann würden wir endlich mal auf der Pole Position stehen."

Schumacher will die Hoffnung aber nicht aufgeben: "Wir sind aber wohl wieder auf Fehler der anderen angewiesen. Mal abwarten, wie das Training läuft." In der dünnen Höhenluft ist maximaler Abtrieb gefragt. "Da können die anderen Teams in der Regel noch etwas mehr Flügel draufpacken. Wir müssen mit dem leben, was wir haben", so Schumi.

Gewöhnung an die Höhenluft

Im Ferrari-Simulator konnte sich der 22-Jährige schon mal mit dem Layout vertraut machen. Die ersten Runden im echten Auto dürften sich dann aber doch etwas anders anfühlen als in der virtuellen Welt, befürchtet der Youngster. "Im Simulator lag mir die Strecke sehr gut. In der Höhenluft ist es aber ein anderes Gefühl beim Fahren. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen."

Mick Schumacher - Haas - Formel 1 - GP Mexiko - 4. November 2021
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Schumacher ist gespannt, wie sich die dünne Höhenluft im Auto anfühlt.

Mexiko bildet den Auftakt zu einem anstrengenden Dreierpack. Der Stress dürfte sich 2022 sogar noch erhöhen, wenn der Kalender auf 23 Rennen aufgeblasen wird. Schumacher sieht sich für die anstehenden Belastungen aber gut vorbereitet: "Ich bin 2016 drei Serien parallel gefahren. Natürlich ist die Formel 4 nicht die Formel 1. Aber ich denke, dass ich dadurch schon eine Idee habe, was uns erwartet."

Was den Abschluss der aktuellen Saison angeht, zieht Schumacher schon mal ein positives Fazit: "Es liegt alles im Plan. Ich habe mir vor der Saison hohe Ziele gesetzt und hatte große Erwartungen. Ein paar Sachen habe ich erreicht, ein paar noch nicht. Ich weiß jetzt aber, was ich im Auto machen muss, damit ich mich wohlfühle." Fünf Rennen stehen jetzt noch auf dem Programm. Gerne würde der Nachwuchsmann noch ein paar mehr Grands Prix absolvieren: "Diese Saison ging echt schnell vorbei. Ich habe das Gefühl, als hätte sie gestern erst angefangen."

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