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Missverständnis kostet Platz 4

"Du hast keine Zeit mehr"

Nico Hülkenberg beendete die erste Qualifikation des Jahres auf Platz 7. Es hätte aber auch Rang 4 sein können. Auf seiner schnellsten Runde schenkte Hülkenberg eine Sekunde her. Und dann gab es noch ein Missverständnis am Funk.

Nico Hülkenberg war mit dem Saisonauftakt zufrieden. Der Force India-Pilot startet von Platz 7. Im Vergleich zu seinem alten Team Sauber kann Hülkenberg aufatmen. Force India fährt in einer anderen Liga.

Der Rheinländer sieht sich und sein Auto auf einem Stammplatz in den Top Ten. Obwohl dem Force India noch Abtrieb fehlt. Im Regen läuft es besser als auf trockener Bahn. Da rätselt selbst der Fahrer: "Ich bekam die Regenreifen und Intermediates sofort auf Temperatur. Vielleicht funktioniert unsere Aerodynamik auch besser, wenn die Reifen anders walken. Das gleiche hatte ich letztes Jahr bei Sauber." Technikchef Andy Green gab das Lob an Hülkenberg weiter: "Wir haben einen Superfahrer für diese Bedingungen im Auto."

Wind schlimmer als Nässe

Der Force India nimmt ganz offensichtlich seine Reifen härter ran als manches Konkurrenzprodukt. Im Gegensatz zu Hülkenberg ging es bei den Williams-Piloten rückwärts, als der Regen einsetzte. "Unser Auto ist zu nett zu den Reifen", urteilte Valtteri Bottas. Hülkenberg fühlte sich auf der glatten Piste wohl: "Ich habe sofort Grip gespürt. Das hätte ich nicht erwartet. Vor den vielen weißen Linien hier hatte ich im Regen echt Schiss, aber selbst das war nur halb so schlimm. Das größte Problem war der Wind. Der war echt fies, vor allem, weil er auch einmal komplett die Richtung gewechselt hat. Damit haben sich die Bremspunkte um 20 bis 30 Meter verschoben."

Am Funk wurde ein Wort verschluckt

Hülkenberg hatte ein noch besseres Ergebnis in der Hand. "Nico hat in seiner schnellsten Runde im Mittelsektor eine Sekunde hergeschenkt", rechnete Andy Green vor. Das wäre Platz 4 gewesen. Und dann war da noch das Missverständnis am Funk. Hülkenberg konnte auf den Intermediates nur eine Runde fahren. Er dachte aber, die Zeit gäbe noch zwei Runden her. "Als Nico gefragt hat, ob die Zeit für zwei Runden da ist, haben wir gesagt, dass es nicht reicht. Er hat das Gegenteil verstanden. Offenbar ist das Wort ‚nicht‘ untergegangen", verrät Green.

 

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