Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2017 Foto: sutton-images.com
Lance Stroll - Williams - GP Monaco - Formel 1 - 25. Mai 2017
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Monaco-Fehlstart für Hülkenberg

Renault zwei Schritte hintendran

Nico Hülkenberg erwischte in Monaco einen ersten Trainingstag zum Vergessen. Erst streikte die Technik. Dann passte das Setup nicht. Und das Schlimmste daran: Bei Renault hat man noch keine Ahnung, wo das Problem liegt.

Aus Mangel eines Rennens in Frankreich feiert Renault jedes Jahr sein Heimspiel in Monaco. Dazu wird dieses Jahr auch noch das 40. Formel 1-Jubiläum des Werksteams zelebriert. Alle Würdenträger des Autobauers waren schon am Donnerstag an der Strecke vor Ort – von Konzernchef Carlos Ghosn bis zu Repräsentant Alain Prost.

Hülkenberg-Renault stellt sich stumm

Kurz vor dem ersten Training versammelte sich das ganze Team zu einem Gruppenbild in der Boxengasse mit dem alten Renault R.S.01. Der erste Turbo-Renner der Formel 1-Geschichte ging nicht gerade als Zuverlässigkeitswunder in die Annalen ein. Und praktisch zur Feier des Tages stellte sich auch das aktuelle Rennauto von Nico Hülkenberg im ersten Training stumm.

Nach nur 3 Installationsrunden war der Spaß für den Rheinländer beendet: „Wir hatten ein elektronisches Problem, das den Motor abgeschaltet hat. Dann gab es noch ein kleines Kommunikationsproblem. Es hat alles etwas länger gedauert, bis wir wieder in der Spur waren.“ Hülkenberg musste die komplette erste Sitzung aussetzen. In Monaco, wo es wichtig ist, schnell einen Rhythmus zu finden, war der Defekt besonders ärgerlich.

Fahrer überrascht von schlechter Balance

Doch obwohl das Auto in der zweiten Session am Nachmittag wieder lief, wollte sich die Laune von Hülkenberg nicht verbessern. Sein gelber Rennwagen passte einfach nicht. „Ich habe direkt im ersten Run gemerkt, dass das heute nichts wird. Ich habe zunächst gar nicht auf die Rundenzeiten geschaut. Ich wusste, dass sie miserabel sind“, schimpfte der Pilot.

Was genau der Grund für die schlechte Performance war, konnte der Pilot allerdings nicht sagen. „Ich wüsste auch gerne, was schiefgelaufen ist. Ich habe momentan keinen blassen Schimmer. Ich war ziemlich überrascht über das Auto, in das ich im zweiten Training eingestiegen bin. Die Balance ist weit entfernt von dem, was ich erwartet habe. Wir müssen jetzt untersuchen, was da los ist. Irgendwas stimmt nicht.“

Hülkenberg kämpfte gegen die rutschige Strecke und sein bockiges Auto. Doch der Kampf war nicht zu gewinnen. „Es war nicht nur die Balance und das mangelnde Vertrauen in das Auto sondern auch der Grip von den Reifen, der sehr schlecht ist. Es war in jeder Kurve anders. Dadurch hatte ich keine Chance, einen guten Rhythmus zu finden.“

Renault muss Setup finden

Durch die Probleme mit dem Setup wog der Ausfall des ersten Trainings umso schwerer: „Wenn ich im ersten Training gefahren wäre, hätten wir schon früher gemerkt, dass irgendwas schief läuft. Dann hätten wir schon früher reagieren können. Jetzt sind wir nicht nur einen Schritt hinten dran sondern zwei“, klagte der Elftplatzierte der Fahrerwertung.

Teamkollege Jolyon Palmer war auch keine große Hilfe. Der Brite schlug offenbar keinen großen Alarm in der ersten Session. So musste Hülkenberg während der zweiten Trainingssitzung versuchen zu retten, was zu retten ist. „Wir haben in der begrenzten Zeit etwas mit dem Setup herumgespielt. Aber viel kann man da nicht machen. Wir müssen wohl an größeren Stellschrauben drehen und mit dem Setup komplett in eine andere Richtung gehen.“

Hülkenberg weiß auch, dass in der dritten Sitzung am Samstag nicht viel Zeit bleibt, verschiedene Sachen auszuprobieren. Die Renault-Ingenieure haben nur einen Schuss. Der muss sitzen. Immerhin einen positiven Aspekt fand der Pilot zum Schluss: „Es ist gut, dass morgen frei ist und wir den ganzen Tag die Daten analysieren können, um herauszufinden, was da los ist.“

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