Montezemolo preist Alonso

Ferrari-Loblied auf Bestellung

Alonso & Montezemolo - Ferrari Foto: xpb 54 Bilder

Fernando Alonsos Klage in Monaco über zu wenig Anerkennung aus den eigenen Reihen blieb nicht lange unerhört. Prompt sang Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ein öffentliches Loblied auf seinen Starpiloten.

Manchmal erinnert die Formel 1 an einen kleinen Kindergarten. Fernando Alonso hatte sich am Mittwoch (21.5.2014) zwischen den Zeilen beklagt, dass er von Ferrari zu wenig Anerkennung für seine Leistungen bekommt. Lob gebe es immer nur von externen Stimmen – wie zuletzt in Spanien von den Mercedes-Verantwortlichen - stichelte der zweifache Weltmeister unmissverständlich.

Bei Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo blieben die mahnenden Worte aus Monte Carlo nicht lange unerhört. Keine 24 Stunden nach der Alonso-Kritik gab der Capo die Antwort per Pressemitteilung. Der Italiener sprach die Worte öffentlich aus, die sich Alonso offenbar gewünscht hatte.

Montezmolo lobt Alonso als besten Fahrer

"Fernando ist der beste Fahrer auf der Welt. Er gibt immer 200 Prozent. Er weiß, wie sehr ich auf ihn baue - nicht nur auf der Strecke sondern auch, was seinen Impulse und seine Beiträge für das Team angeht", so Montezemolo. "Ich denke es ist unglaublich, dass es immer noch Möchtegern-Experten gibt, die das nicht verstehen und nach Streit suchen, den es aber einfach nicht gibt."

Montezemolo kann allerdings nachvollziehen, warum Alonso sich öffentlich beklagt hat: "Es ist immer willkommen, wenn Leute die eigene Arbeit schätzen. Manchmal ist es seltsam, wenn positive Kommentare von außerhalb kommen und man von den Leuten das Gegenteil hört, die einem eigentlich am nächsten sein sollten."

Mattiaci wird Veränderungen anstoßen

Alonso hatte auch erwähnt, dass sich unter dem neuen Teamchef Marco Mattiacci in der Arbeitsweise des Teams noch nicht viel geändert hat. Auch hier versuchte Montezemolo zu vermitteln. "Es ist unserer einzige Aufgabe den Fahrern ein konkurrenzfähiges Auto zu geben. Wir arbeiten sehr hart. Das beginnt bei Marco Mattiacci, der genau weiß, was getan werden muss. Er wird viele Veränderungen anstoßen, was die technischen Prozesse und die organisatorische Struktur angeht. Und er wird die Entscheidungsfindung beschleunigen. Das verlange ich, genau wie unsere Fahrer und unsere Fans. Alles andere ist nur Geschwätz."

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