Montoya

Ausstieg aus Langeweile

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Juan Pablo Montoya äußerte sich in der kolumbianischen Zeitung "El Tiempo" erstmals zu seinem Abgang bei McLaren-Mercedes.

"Ich bin aus Langeweile ausgestiegen. Die Rennen haben mir keinen Spaß mehr gemacht", klagt Juan Pablo Montoya über die letzten Tage seiner Formel 1-Karriere. "Ich habe alles getan, was ich konnte und ich habe nahezu alle Ziele erreicht, die ich mir gesteckt hatte."

Nur einem verpassten WM-Titel weint Montoya hinterher: "Ich hätte nur noch einen Titelgewinn gebraucht, doch die Chancen dafür waren sehr gering. Zu gehen, war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte."

Juan Pablo Montoya: "Fischen in trüben Gewässern"

Vor allem das aktuelle Auto bei McLaren macht Montoya für seine fehlende Motivation verantwortlich: "Das Auto führte zur Langeweile. Mein Teamkollege kämpfte auch immer nur um Platz fünf oder sechs. Wir fischten ständig in den gleichen trüben Gewässern. Es lag nicht an mir, es lag am Auto. Um den fünften Platz zu kämpfen ist kein Spaß. Also suchte ich eine neue Herausforderung, und genau das ist Nascar."

Leichter machte Montoya der Abschied auch das zuletzt mäßige Verhältnis zu Teamchef Ron Dennis: "Ich habe nicht einmal mit ihm gesprochen. Als ich ging, rief sein Anwalt meinen an und sagte: "So machen wir es." So ist es dann gelaufen, von Anwalt zu Anwalt."

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