Mosley-Rückkehr

Kühler Empfang

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FIA-Präsident Max Mosley plant in Monaco (25.5.) erstmals nach Bekanntwerden seiner Sex-Affäre wieder ein F1-Rennen zu besuchen. Dabei erwartet den 68-Jährigen allerdings ein Spießrutenlauf.

Den Grand Prix an seinem Wohnsitz im Steuerparadies Monaco will sich Mosley nicht entgehen lassen. So ist sein Besuch schon seit längerem angekündigt und minuziös geplant. Auch die Teams hatten nun schon ein wenig Zeit, sich auf die Stippvisite des FIA-Chefs vorzubereiten und eine Taktik auszuarbeiten. So viel ist klar: Besonders herzlich werden ihn die Teams nicht empfangen.

In Spanien und der Türkei vermied Mosley noch die direkte Konfrontation und reiste erst gar nicht an. Und auch beim GP Wochenende in Monte Carlo wird es wohl kaum zur Begegnung mit seinen größten Kritikern kommen. Es wird erwartet, dass sich der Brite im Hintergrund halten wird und nur zu Sondierungsgesprächen mit Freunden und Vertrauten bereit ist. Beim Glitzer- und Glammer-Grand Prix im Fürstentum wird Mosley das große Rampenlicht vermeiden.

Taktik: Konfrontation vermeiden

Das dürfte auch ganz im Sinne der Rennställe und Hersteller sein. Die meisten Teamchefs haben kein Interesse an einem direkten Gespräch mit Mosley. Einige kündigten sogar schon an, nicht mit dem FIA-Boss fotografiert werden zu wollen - und das ausgerechnet beim traditionell wichtigsten Rennen des Jahres.

Wie die britische Zeitung "The Times" berichtet, soll die Angst vor einem direkten Zusammentreffen mit Mosley sogar soweit gehen, dass einige Teams dem FIA-Chef eigene Scouts hinterherschicken. Damit wollen die Rennställe sicherstellen, immer über den aktuellen Aufenthaltsort Mosleys informiert zu sein. Für den neutralen Betrachter könnte dieses Katz und Maus-Spiel allerdings durchaus amüsant werden.

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