Formel 1 Malaysia: Erster Motorschaden bei Webber

Wieder Motorensorgen bei Red Bull

Red Bull Foto: xpb 61 Bilder

Im letzten Jahr erwischte es Sebastian Vettel gleich vier Mal. In Malaysia war Mark Webber das erste Opfer eines Motorschadens. Das Triebwerk hatte zwar schon zwei GP-Wochenenden abgespult, verendete aber trotzdem früher als es in der Marschtabelle steht.

Bei Red Bull beginnt man schon wieder zu rechnen. Acht Motoren hat jeder Fahrer, doch dieses Kontingent muss in diesem Jahr zwei Rennwochenenden mehr abdecken als 2009. Daas bedeutet 200 Kilometer mehr für jedes Triebwerk. Mark Webber hat einen der acht Renault-Achtzylinder in seinem Pool bereits verloren.

Webber: Loch im Motorblock

Der Australier spürte im zweiten Freitagstraining von Malaysia, dass sich in seinem Rücken ein Drama anbahnte, doch als Webber den Motor abstellte, war es bereits passiert. Bei der Inspektion in den Boxen entdeckten die Renault-Techniker ein großes Loch im Motorblock.

Das Aggregat hatte bereits die beiden GP-Wochenenden in Bahrain und Melbourne auf der Kurbelwelle. Knapp 1.700 Kilometer. Doch in diesem Jahr werden jedem Motor mit Sicherheitsmarge 2.100 Kilometer abverlangt. Somit liegt Webber bereits im Minus.

Mangelnde Ölversorgung in schnellen Kurven?

Beunruhigender ist der Schaden selbst. Ein Pleuel verabschiedete sich. Red Bull hatte bei Testfahrten in Jerez bereits einen ähnlichen Defekt. Weil man damals die hohen Fliehkräfte für mangelhafte Ölversorgung im Verdacht hatte, ging Renault auf eine konservativere Ölsorte zurück.

Auch Sepang ist ein Kurs mit schnellen Kurven, in denen das Öl vor große Herausforderungen gestellt wird. Renault muss nun die Ursachen des Schadens genau analysieren. Wird die Ursache gefunden, darf man mit einer Sondererlaubnis der FIA nachbessern.

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