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Honda - Formel 1-Motor - V6 - 2015
Formel 1 - Honda V6 - Turbomotor
Honda-Motor - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 26. September 2015
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Motoren-Update GP Spanien

Neue Triebwerke für McLaren und Sauber

FIA-Technikkommissar Jo Bauer hat seine Liste des Grauens veröffentlicht. Darin ist zu sehen, wer welche Motorteile tauscht. Honda setzt den dritten Motor ein, Sauber das zweite Ferrari-Triebwerk. Vettel und Räikkönen bekommen neue Turbolader und Elektromotoren.

Es ist erst der fünfte Grand Prix des Jahres, und doch wird es bei einigen Teams schon knapp mit dem Kontingent an Motorkomponenten. Daniel Ricciardo und Daniil Kvyat fahren ab Samstag den vierten von vier Renault-Motoren. Die McLaren-Piloten Fernando Alonso und Jenson Button sind jetzt bei Honda-Motor Nummer 3 angelangt. Button braucht die dritte MGU-K. Sauber machte den Schritt zum zweiten Ferrari-Motor ein Rennen später als das Werksteam.

Auch bei Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen wurden neue Kits der Antriebseinheit eingebaut. Nach dem Verbrennungsmotor in Bahrain sind jetzt die anderen Bausteine dran. Die Ferrari-Fahrer bekommen die jeweils zweite Einheit des Turboladers, der MGU-H, der MGU-K und der Leistungselektronik.

Vettel braucht dazu noch das zweite Batterie-Paket. Auch wenn die ersten Versionen im Fall von Ferrari noch im System sind, kann man sich ausrechnen, dass es zum Ende der Saison eng wird. Bei Renault und Honda sowieso.

Mercedes will bis Monte Carlo durchhalten

Das ist der Vorteil von Mercedes. Das Werksteam, Williams und Lotus wollen mit den ersten Motorkomponenten bis einschließlich Monte Carlo überleben. Nur Nico Hülkenberg ist nach dem Kurbelwellenschaden bereits bei Motor Nummer 2 angelangt. Ab Montreal kommt die zweite Mercedes-Antriebseinheit zum Einsatz.  Nach Aussage von Niki Lauda werden Entwicklungs-Token trotzdem erst beim dritten Motor eingebaut.

Im Augenblick begnügt sich Mercedes damit, Modifikationen im Bereich Zuverlässigkeit anzubringen und aggressivere Motor-Kennfelder länger freizugeben. In Bahrain ging Mercedes bereits etwas mehr Risiko ein. Force India glaubt, dass diese Maßnahme zwei Zehntel pro Runde gebracht hat.

Bis jetzt hat noch kein Hersteller Token verwendet. Auch Honda nicht, wie fälschlich kolportiert wurde. Die Japaner haben trotzdem ihre Triebwerke im Bereich Zuverlässigkeit revidiert und das Temperaturproblem im V des Sechszylinders besser im Griff. Deshalb kommen Alonso und Button in Barcelona in den Genuss von drei Prozent mehr Leistung. Im ersten Training haben die McLaren noch nicht viel davon gespürt. Die neuen Flügel vorne und hinten haben nicht wie gewünscht funktioniert.

Fünfter Motor am 14. Mai auf dem Tisch

Nach unseren Quellen hat Ferrari über den Winter 40 PS gefunden. Mercedes glaubt, dass von der Software her und durch Absicherung der Standfestigkeit weitere 10 PS dazugekommen sind.

Niki Lauda behauptet: "Von der Leistung her ist Ferrari auf unserem Stand. Wir haben im Augenblick die gleiche Leistung wie im Vorjahr. Das liegt daran, dass auch wir im Winter Probleme mit Kolben, Laufbuchsen und dem Zylinderkopf hatten. Deshalb fahren wir auf der sicheren Seite. Für mich ist es aber völlig normal, dass die anderen aufholen. So paradiesische Zustände wie letztes Jahr hast du nur ein Mal im Leben."

Am 14. Mai wird im Rahmen der Strategiesitzung erneut über die Frage geredet, ob das Motorenkontingent nicht von 4 auf 5 Einheiten aufgestockt werden soll. Renault und Honda sind dafür. Ferrari vermutlich auch. Mercedes macht seine Zusage von zwei Bedingungen abhängig: "Es muss sichergestellt sein, dass dann am Freitag mehr gefahren wird. So wollte es Bernie Ecclestone. Und die fünfte Spezifikation muss mit der vierten identisch sein." An diesen Forderungen wird der fünfte Motor scheitern. "Wie soll ich den Teams vorschreiben, wie viele Runden sie am Freitag fahren müssen", schüttelt FIA-Rennleiter Charlie Whiting den Kopf.

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