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Motorenstreit mit Red Bull: Renault bestätigt Trennung

Motorenstreit mit Red Bull Renault bestätigt Trennung

Renault-Chef Carlos Ghosn hat auf der IAA den Ausstieg aus als Motorenlieferant in der Formel 1 angekündigt. Vorausgegangen ist ein langer Streit mit Red Bull.

"Wir haben sehr klar gesagt: Es ist vorbei", zitiert Spiegel Online den Renault Konzern-Chef. "Wenn es ein Problem mit dem Team gibt, wird als Erstes auf dich mit dem Finger gezeigt", so Ghosn am Rande der IAA. Und das Klagen geht weiter. Als Meisterschaften gewonnen wurden, sei der Name Renault nie genannt worden, stattdessen stand Red Bull im Zentrum der Aufmerksamkeit. Außerdem habe Renault den Eindruck gewonnen, dass "sich die Investition nur sehr schwach ausgezahlt habe", so der Konzern-Chef weiter.

Bereits vor einiger Zeit hatte auto motor und sport über die Trennung der beiden Partner ausführlich berichtet. Nach eigenen Angaben hat Renault die F1-Führungsetage vorgewarnt, nun werde entschieden, ob es einen kompletten Ausstieg gebe, oder ob Renault mit einem eigenen Team in der Formel 1 weitermachen wird. "Wir sind nicht in Eile, wir nehmen uns Zeit", heißt es bei Spiegel Online.

Was aus Red Bull und Toro Rosso in Zukunft wird, ist noch unklar. Der Motorendeal mit Mercedes gilt als geplatzt, Verhandlungen mit Ferrari laufen. Zwischen 2010 und 2013 gewann Red Bull mit Sebastian Vettel am Steuer 4 Fahrer- und Konstrukteurs-Titel. Beim Umstieg auf die Turbomotorentechnik 2014 konnte das Team nicht mehr an den Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen.

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