Motorenstreit

Mosley spricht Machtwort

Foto: Wolfgang Wilhelm

FIA-Präsident Max Mosley hat in der Motorenfrage ein Machtwort gesprochen. Die Triebwerke dürfen von 2008 an in der Formel 1 nicht mehr verändert werden.

In einem Brief an die elf Teamchefs soll er vor dem Großen Preis von Deutschland an diesem Sonntag klar gestellt haben, dass die Achtzylinder, die am 1. Juni dieses Jahres fristgerecht beim Internationalen Automobilverband hinterlegt wurden, bis 2011 gefahren werden müssen. Das bedeutet auch, dass alle Entwicklungen im Rest dieser und in der nächsten WM-Saison, von 2008 bis 2011 nicht mehr genutzt werden dürfen.

Man befinde sich bereits 14 Tage hinter der Frist und die Motorenhersteller würden Gewissheit benötigen. Es sei klar, dass die Diskussionen über die Motorenregeln nun beendet werden müssten. Man müsse sich komplett auf das konzentrieren, worauf man sich bereits geeinigt hatte, soll Mosley geschrieben haben.

Zwar haben sich die Hersteller, die in den nächsten vier Jahren unabhängige Motorenbauer mit 60 Millionen Euro unterstützen wollen, für einen beschränkten Entwicklungsstopp von der kommenden Saison an ausgesprochen - allerdings in gelockerter Form. Wenigstens ein Mal pro Jahr sollen sie die Möglichkeit haben, die Triebwerke zu überarbeiten.

"Wenn es homologierte Motoren für vier Jahre gibt, ist das unserer Meinung nach nicht der richtige Weg", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Der Motor ist das Herz des Wagens. Wir haben Veränderungen von 15 bis 20 Prozent pro Saison zugestimmt. Ich denke, dass das ein vernünftiger Ansatz ist." Für eine beschränkte Weiterentwicklung sprach sich auch Kollege Mario Theissen von BMW aus. Dies müsse allerdings so passieren, dass die Kosten nicht weiter ansteigen, sondern sinken würden.

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