Motorenstreit

Mosleys letztes Wort

Foto: Daniel Reinhard

Der FIA-Präsident hat alle Versuche der Hersteller, um die Motorenregeln zu feilschen, abgewehrt. In einem letzten Brief an BMW-Vorstand Burkard Göschel fordert Max Mosley 70 Millionen Euro Beihilfe der Hersteller zur Unterstützung unabhängiger Motorenbauer.

Die Motorenhersteller versuchen alles, um zwei Tage vor Ablauf des FIA-Ultimatums (16.7.) noch einzelne Punkte im künftigen Motorenreglement abzuändern. FIA-Chef Max Mosley bleibt unnachgiebig und fordert weiterhin, dass die großen Konzerne einen Fond finanzieren sollen, mit dem das Übereleben kleinerer Motorenmanufakturen in der Formel 1 gesichert werden soll.

Mosley fordert 70 Millionen Euro, die über einen Zeitraum von fünf Jahren an einen unabhängigen Motorenbauer ausgeschüttet werden sollen. Im Gegenzug bietet er für den gleichen Zeitraum die Stabilität des künftigen Motorenreglements.

Max Mosley: Geld ist Sache der Hersteller

Der Hinweis einiger Hersteller, sie würden bereits ein zweites Team mit Motoren ausrüsten, lässt Mosley kalt. Es sei das Problem der Hersteller, wie sie sich einigen und die Summe aufbringen, ließ er verlauten.

Da mancher Hersteller Leasingmotoren für zehn Millionen Dollar pro Saison anbieten will, sieht Mosley die Gefahr, dass Motorenfirmen wie Cosworth in der Formel 1 nicht überleben. Um halbwegs konkurrenzfähig zu sein, ist mindestens die doppelte Summe erforderlich. Die fehlende Summe soll ab 2007 aus dem Unterstützungsfond kommen.

Teams wittern Morgenluft

Die kleinen Teams wittern nun die Chance, ihre künftigen Kosten für die Motorenmiete weiter zu drücken und unterstützen die Mosley-Initiative. Hersteller und Teams hatten ein weitgehend ergebnisloses Meeting am Freitagmorgen (14.7.), ein weiteres Treffen am Nachmittag wurde auf Samstagmorgen verschoben.

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