Norbert Haug dpa

Motorsportchef Norbert Haug

Unsere Kosten sind um 70 Prozent gesunken

Mercedes gibt immer weniger für die Formel 1 aus - und ist stolz darauf: "Wir haben die Ausgaben in den letzten fünf Jahren gedrittelt und geben heute sogar fast 70 Prozent weniger aus als vor fünf Jahren. Dazu haben wir noch ein eigenes Team", erklärte Sportchef Norbert Haug gegenüber auto motor und sport.

Da sich das Team aufgrund seiner Sponsoringeinnahmen selber trägt, finanziert Mercedes allein die Motorenkosten, die sich auf rund 65 Millionen Euro belaufen. Haug: "Auch dieses Budget war einmal dreifach so hoch. Wir waren einer der Pioniere, die sich für Kostensenkungen eingesetzt haben, und wollen jetzt den Lohn dafür haben."

Budgetrestriktionen werden greifen

Die Kostensenkung, auf die sich die Formel 1 geeinigt hat, werde künftig für mehr Chancengleichheit sorgen und einen Mehraufwand, wie ihn das Weltmeisterteam Red Bull mit einem Etat von rund 330 Millionen Euro betrieben hat, unterbinden.

"Über kurz oder lang werden die Budgetrestriktionen greifen. Und die werden sich auf dem Niveau einpendeln, das von McLaren, Renault und uns im vergangenen Jahr eingesetzt worden ist. Der deutliche Mehraufwand, den das eine oder andere Team betrieben hat, wird in Zukunft nicht mehr möglich sein", so Haug. "Die Gelder vom kommerziellen Rechteinhaber und über die Sponsoren geben dann eine natürliche Grenze vor. Bei uns ist das Team mit diesen Einnahmen voll und ganz finanziert."

Haug gegen PS-Angleichung

Kein Verständnis hat Haug für die Forderung von Red Bull nach einer PS-Angeleichung für seinen Renault-Motor. "Das ist nicht die Formel 1. Dann müssten wir alle in der GP2-Serie fahren. Wettbewerb hat nichts mit Gleichmacherei zu tun."

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