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Motorwechsel

Ferrari spielt seinen letzten Joker

Am Sonntagmorgen ging es in der Ferrari-Box rund. Kaum waren die Autos aus dem Parc fermé zurück in die Garage gebracht worden, machten sich die Mechaniker von Felipe Massa an die Arbeit. Der Motor des Trainingssechsten musste gewechselt werden.

Die Ingenieure hatten bei den Datenanalyse Alarmsignale entdeckt. Einen Motorschaden vor heimischen Publikum wollte Ferrari nicht riskieren. Das Triebwerk war übrigens brandneu und hatte erst 35 Runden abgespult.

Keine Bestrafung

Trotz des Motorwechsels muss Massa nicht zehn Startplätze zurück. Seit diesem Jahr hat jeder Fahrer einen Motortausch frei. Da Kimi Räikkönen von dieser Regelung bereits Gebrauch gemacht hat, sind bei Ferrari alle Joker ausgespielt.

Die Roten wünschen sich für ihr Heimspiel ein trockenes Rennen. Aus drei Gründen: Massa und Räikkönen fahren eine reine Trockenabstimmung. Der Ferrari ist im Regen dem McLaren-Mercedes unterlegen. Und am Samstag traten im Regen Probleme mit der Bremstemperatur auf. Die Bremsen waren zu kalt. Damit konnten sich auch die Reifen nicht aufheizen.

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