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Mark Webber - GP Korea 2013
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Nach Kollision und Feuer in Korea

Webber mit neuem Chassis in Japan

Mark Webber wird in Japan mit einem neuen Red Bull-Chassis antreten. Vor dem GP Japan äußerte der Australier seine Verärgerung über das Feuer und die mangelnde Hilfe der Marshals beim Löschen.

Mark Webber hat noch 5 Rennen in der Formel 1 vor sich. Wenn man den Red Bull-Piloten sieht und reden hört, bekommt man den Eindruck, dass er dem Ende seiner Grand Prix-Karriere herbeisehnt. Große Emotionsausbrüche sieht man von dem Australier nicht mehr.

Webber ist Buschbrände gewöhnt

Auch als sein Red Bull in Korea plötzlich in Flammen stand, reagierte der Routinier ganz cool. Erst blieb er lange im Auto sitzen. Dann schaute er sich das Drama aus nächster Nähe an. "Was hätte schon passieren sollen. Das Auto explodiert ja nicht einfach. Ich bin Buschfeuer in Australien gewohnt. Kein Problem", grinste der Mann aus Down Under.

Allerdings zeigte er sich immer noch verärgert darüber, dass er beim Kampf gegen die Flammen keine Hilfe bekam. "Ich habe den Feuerlöscher im Auto betätigt, aber der hatte keine Auswirkungen. Die Marshals konnten null Englisch. Man konnte also nicht mit ihnen sprechen. Was soll ich machen? Ich kann das Feuer ja nicht einfach auspusten."

Die Auswirkungen des abrupten Endes des Korea-Rennens sind auch noch in Japan zu spüren. Webber muss in das Ersatz-Chassis, das ihm seine Mechaniker für das Suzuka-Rennen aufgebaut haben. "Das andere war mehr durch den Aufprall von Sutil als durch das Feuer selbst beschädigt", erklärte Webber. "Der Motor und das Getriebe waren sogar noch in Ordnung. Die Crashstruktur ist ziemlich widerstandsfähig."

Webber wiederholt im Pech

Der Ausfall in Yeongam war nur einer in einer ganzen Reihe von Problemen in diesem Jahr. Webber nahm sein eigenes Team in die Pflicht: "Wir hatten in dieser Saison leider schon einige technische Herausforderungen. Die haben mich oft Plätze gekostet. Manchmal kamen wir trotz Problemen noch ins Ziel. Aber dass in den letzten 6 Monaten so oft Probleme aufgetreten sind, hat einige überrascht."

In Korea war es allerdings Pech im Unglück, das den Australier heimsuchte: "Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Das erste Problem war der Plattfuß durch die Reifenteile von Perez. Dann musste ich an die Box und war in einer hinteren Position. Dann ist Sutil in mich reingerutscht. Da kann man nicht viel machen."

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