Lance Stroll - GP Australien 2017 xpb
Max Verstappen - Red Bull - GP Australien - Melbourne - 25. März 2017
Romain Grosjean - HaasF1 - GP Australien - Melbourne - 25. März 2017
Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Australien - Melbourne - 25. März 2017
Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Australien - Melbourne - 25. März 2017 60 Bilder

Nächster Crash von Stroll

Ein Tag zum Vergessen

Nach den Ausrutschern bei den Testfahrten in Barcelona beschädigte Lance Stroll auch in Melbourne seinen Williams. Die Quittung war der letzte Startplatz. Der Rookie bezahlt derzeit ordentlich Lehrgeld.

Lance Stroll war nach seinem ersten Qualifying in der Formel 1 verwirrt. „Ich habe über Nacht irgendwie das Vertrauen ins Auto verloren. Das Heck hat sich viel mehr bewegt als gestern. Ich musste richtig kämpfen.“ Im dritten Training verlor der Kanadier am Ausgang von Kurve 10 den Kampf. Der Rookie schlug mit dem rechten Hinterrad an der Bande an.

Die Folge des kleinen Ausrutschers war ein Getriebeschaden, der eine Rückversetzung um 5 Startplätze nach sich zog. Die Strafe konnte Stroll aber gar nicht ganz ausnutzen. Seine Zeit im Qualifying hätte ihn sowieso nur auf den vorletzten Platz gebracht.

Es kann nur nach vorne gehen

„Wir haben das Auto gerade noch rechtzeitig fertig bekommen. Aber dann war alles so hektisch, dass die Vorbereitung auf die schnelle Runde nicht gepasst hat. Wenn es für zwei Versuche gereicht hätte, wäre es sicher deutlich besser geworden. Aber so läuft es manchmal. Ein kleiner Fehler hatte gravierende Folgen. Es war einfach ein Tag zum Vergessen“, winkte der Pilot ab.

Aufgeben gilt für Stroll aber nicht. „Es ist ein schwerer Start in meine Formel 1-Karriere. Aber ich mag Herausforderungen. Es gibt keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Und vom letzten Platz kann es im Rennen ja nur nach vorne gehen.“

Stroll mit bescheidenen Zielen

Für Stroll steht vor allem die Lernerfahrung im Vordergrund: „Ich werde es am Start etwas vorsichtiger angehen lassen und versuchen so viele Runden wie möglich abzuspulen. Wenn man von hinten losfährt, ist es immer etwas besser abzuwarten als jede Lücke zu attackieren, die sich vielleicht öffnet. Im Laufe eines Rennens kann dann viel passieren. Mal schauen, wo es hingeht.“

Der 18-jährige Neuling weiß, dass er die Formel 1 nicht im Eiltempo erobern kann. Die Ziele sind entsprechend bescheiden. „Ich muss immer noch lernen. Ich bin nicht mit der Erwartung angereist, dass ich mit meinem Teamkollegen mithalten oder um Podiumsplätze kämpfen kann. Ich will einfach nur wissen, wo ich stehe und wo ich mich noch verbessern muss.“

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