Neue F1-Regeln

Motor für zwei Rennen, kein Reifenwechsel mehr

Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA) hat im Streit um das Formel-1-Reglement für 2005 ein Machtwort gesprochen. In der kommenden Saison darf beim Qualifikationstraining am Samstag und beim Grand Prix am Sonntag pro Auto nur noch ein Satz Reifen verwendet werden. Ein Motor muss künftig zwei komplette Renn-Wochenenden lang halten.

Zudem beschloss das Gremium Änderungen im aerodynamischen Bereich bei den Flügeln, dem Diffusor und dem Unterboden.

Die FIA teilte diese bei einer Sitzung am Donnerstag in Paris beschlossenen neuen Regeln am Freitag in Sao Paulo mit. Die Änderungen treten am 1. März nächsten Jahres vor dem WM-Auftakt in Melbourne in Kraft. Damit wissen die Teams nun, wie sie ihre Rennwagen konstruieren können.

Zugleich beschloss der Motorsport-Weltrat wie erwartet eine einschneidende Leistungseinschränkung der Motoren von 2006 an. Dann müssen die aktuellen Dreiliter-Triebwerke mit zehn Zylindern auf 2,4 Liter-Versionen mit acht Zylindern abgespeckt werden. Dann sollen die Motoren statt bisher etwa 1000 nur noch etwa 700 PS leisten.

Zudem gelten Einschränkungen beim Design und Material. Um die kleineren, werksunabhängigen Rennställe nicht zu bestrafen, können die derzeitigen Triebwerke bis 2007 weiter eingesetzt werden, allerdings mit reduzierter Drehzahl. Durch die beschlossenen Maßnahmen verspricht sich die FIA eine wirkungsvolle Reduzierung der Geschwindigkeit. Die aerodynamischen Einschnitte haben nach ihrer Analyse 20 Prozent weniger Abtrieb zur Folge. Reifen, die wegen ihrer wesentlich längeren Lebensdauer härter sein müssen, erlauben kein so hohes Kurventempo. Ein Motor für zwei Wochenenden leistet weniger PS, was ebenfalls die Geschwindigkeit verringert.

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