Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 23. November 2012 dpa
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 23. November 2012
Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 23. November 2012
Stefano Domenicali - Ferrari - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 23. November 2012
Lewis Hamilton - McLaren - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 23. November 2012 84 Bilder

Neue Pirelli-Reifen

Pirelli will mehr Spannung 2013

Im ersten Training zum GP Brasilien durften die Fahrer die neuen Reifen für 2013 testen. Die Konstruktion ist grundlegend anders, die Mischung war noch alt. Die Reifen werden leichter in ihr Arbeitsfenster kommen und schneller abbauen. Pirelli setzt weiter auf Spannung durch viele Boxenstopps.

Für Michael Schumacher kommt der Schritt zu spät. Pirelli stellte beim ersten Training zum GP Brasilien den Prototyp der Reifenfamilie vor, mit der im nächsten Jahr gefahren wird. Generell wird es mit diesem Reifen einfacher werden, in das Arbeitsfenster zu gelangen und dort auch drinzubleiben. Und man kann etwas aggressiver damit fahren. So wie es sich Schumacher gewünscht hat.

Der 2013er Reifen ist in den Flanken weicher und federt mehr. Für die Aerodynamiker bedeutet das Anpassungsarbeit an ihren Autos, weil sich die Strömung hinter den Reifen ändert. Die Lauffläche ist steifer und bewegt sich damit auch weniger. Die Fahrer schätzen das, denn sie werden im Mittelteil der Kurve mehr Grip und Seitenstabilität spüren. Die Investitionen in die Karkasse machen den Reifen um ein Kilogramm schwerer.

Neuer Reifen zwei Zehntel schneller

In Interlagos wurden die neuen Konstruktionen noch mit der harten Gummimischung von 2012 angeliefert. Im Schnitt waren die meisten Piloten damit um zwei Zehntel schneller. Wenn Pirelli im nächsten Jahr weichere Gummimischungen an den Start bringt, werden die Rundenzeiten noch stärker sinken.
 
Der Reifen wird sich schneller aufheizen, wird aber auch schneller abbauen. "Wir wollen wieder mehr Boxenstopps. Die Rennen sollen ja spannend bleiben", begründet Reifenchef Paul Hembery den Schritt. Bei den letzten drei Rennen waren die meisten Teams mit einer Einstoppstrategie unterwegs.

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Pirelli stellte am Freitag jedem Fahrer je zwei Satz der 2013er Reifen...

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