Neue Motivation für McLaren

"Es war unser stärkstes Wochenende"

Sergio Perez - McLaren - Formel 1 - GP Korea - 5. Oktober 2013 Foto: xpb 54 Bilder

Sergio Perez schöpft neue Motivation aus seinem 5. Platz in Indien. Für McLaren wirkte das Ergebnis wie eine Aufputsch-Tablette. Über die Gründe für den Fortschritt rätselten die Piloten allerdings.

Der 5. Platz ist für McLaren-Verhältnisse in dieser Saison so viel wert wie früher eine Podiumsplatzierung oder gar ein Sieg. Man hat gelernt, kleinere Brötchen zu backen. Einen Platz in den Top 5 ergatterte zuletzt Jenson Button beim GP China. Sein Teamkollege Sergio Perez meinte zum letzten Rennen in Indien: "Das war unser stärkstes Wochenende."

Auto auf dem Stand von Japan

Button hätte womöglich ähnlich gut wie Perez abschließen können, aber ein Plattfuß nach der Berührung mit Fernando Alonso durchkreuzte die Strategie-Pläne. Nur wie erklärt sich die Mannschaft aus Woking den Fortschritt, den man in Indien gemacht hat? An den Setup-Experimenten, die man am Freitag wagte, und den neuen Teilen kann es nicht gelegen haben. "Wir haben am Ende nichts am Auto geändert. Die Teile, die wir ausprobiert haben, haben nicht funktioniert. Das Auto war auf dem Stand von Japan", erklärt Button. "Wir müssen immer noch herausfinden, warum es gerade in Indien funktioniert hat. Es ist ein bisschen tricky."

Perez hat seine eigene Theorie: "Es war ein Fortschritt, aber andere Teams haben in Indien auch Fehler gemacht und wir waren einfach besser. Abu Dhabi ist ein gutes Rennen, um zu sehen, wo wir stehen." Allerdings könnte der Wüstenkurs die Schwachstellen des MP4-28 zum Vorschein bringen. "In den langsamen Kurven und in Sachen Traktion sind wir noch etwas schwach. Das könnte hier zum Problem werden", sagt Button. "Der letzte Sektor ist ein bisschen knifflig, da kann man leicht die Reifen überhitzen. Es gibt viele 90-Grad-Kurven. Vor allem die Hinterreifen werden hier beansprucht." Perez weiß: "Wenn du auch nur ein kleines Problem mit dem Auto hast, dann landest du außerhalb der Punkte."

Empfehlung für 2014?

Zuletzt sammelte er allerdings viele Zähler und machte damit Werbung für seine Fahrkünste. Ob das den Entscheidungsprozess bei McLaren beschleunigen wird? "Ein Rennen ändert nichts für McLaren. Ich mache einfach meinen Job so gut ich kann", sagt der Mexikaner. Und wie weit sind die Vertragsverhandlungen? "Da müssen Sie Martin Whitmarsh fragen", antwortet er knapp.

Trotzdem klingt "Checo" durchaus selbstbewusst. Er scheint ihn nicht zu beunruhigen, dass sich McLaren so viel Zeit mit der Bekanntgabe der Fahrer lässt. "Ich weiß, was auf mich zukommt. Ich habe nicht so viel Druck in dieser Hinsicht. Das Schlimmste, das dir als Rennfahrer passieren kann, ist, sich Sorgen über die Zukunft machen zu müssen. Ich bin zuversichtlich, dass - was auch immer passiert - es das Beste für mich sein wird."

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