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Valtteri Bottas - Williams - Formel 1 - GP USA - Austin - 21. Oktober 2016
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Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP USA - Austin - 21. Oktober 2016
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Neue Startprozedur

Motor-Alarm für Charlie Whiting

Schon beim GP USA tritt eine Änderung der Startprozedur in Kraft. FIA-Rennleiter Charlie Whiting wird ab sofort über ein Signal darüber informiert, ob einem Fahrer in der Startaufstellung der Motor abgestorben ist. In diesem Fall wird der Start automatisch abgebrochen.

Carlos Sainz hatte beim GP Malaysia eine Sicherheitsdiskussion entfacht. Dem Spanier war auf dem Startplatz der Motor abgestorben. Er konnte seinen Ferrari V6 gerade noch rechtzeitig mit Hilfe von Instruktionen seines Ingenieurs über die MGU-K anlassen. Der Rest des Feldes und vor allem Starter Charlie Whiting wussten nichts davon.

Verschiedene Teams vertraten die Meinung, dass darin ein großes Gefahrenpotenzial liegt. Bleibt einer im Feld stehen, kann das in einer bösen Massenkollision enden. Force India warnte: Die Fahrer mit Renault- und Ferrari-Motoren würden auch in Zukunft zuerst versuchen, den Motor wieder anzulassen, bevor sie durch Handzeichen einen Startabbruch provozieren und damit in die letzte Startreihe strafversetzt würden.

Motor aus: Start von der Box

Das Thema ist jetzt vom Tisch. Die Technik macht es möglich. Die FIA-Techniker haben in ihrer Software der Standardelektronik einen Alarm installiert, der anschlägt sobald in der Startaufstellung ein Motor ausgeht.

Charlie Whiting hört dann über Funk die Warnung „engine stalled“. In diesem Fall wird die Startprozedur automatisch abgebrochen. Damit muss auch der Fahrer keine Handzeichen mehr geben.

Das Feld wird bei einem Startabbruch in eine zweite Formationsrunde geschickt. Der Sünder darf die Runde mitfahren, wenn es ihm gelingt, den Motor wieder anzuwerfen. Er muss dann aber in die Boxengasse abbiegen und von dort starten. Die neue Regel gilt schon ab dem GP USA und ist ein weiterer Beitrag zu mehr Sicherheit beim Start.

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