Neuer Doppel-Gelb Test in Abu Dhabi

Formel 1 kopiert bei Le Mans

Virtual Safety Car - Formel 1 - GP USA - 31. Oktober 2014 Foto: Red Bull 44 Bilder

Beim GP Abu Dhabi testet die FIA eine weitere Methode, um die Fahrer bei einer doppelt geschwenkten gelben Flagge einzubremsen. Wie bei der Sportwagen-WM soll lokal ein Tempolimit von 80 km/h gelten. Ein Fragezeichen ist die lückenlose Überwachung.

Zwei Mal hat die FIA den Fall Bianchi getestet. In Austin und Interlagos wurden die Fahrer für den Fall einer Gefahrensituation mit Hilfe der Safety-Car-Deltazeit heruntergebremst. In der Phase des "Virtual SafetyCar" musste eine Geschwindigkeit eingehalten werden, die 145 Prozent der Renntempo-Zeit entsprach. Mit Plus und Minus angezeigt auf dem Display.

Nach zwei Versuchen zog Rennleiter Charlie Whiting ein positives Fazit: "Im Prinzip funktioniert alles. Die Fahrer hatten noch etwas Bedenken, weil es für sie nicht immer ganz einfach war, genau an der Grenze zu fahren."

Welches System bei gelben Flaggen setzt sich durch?

Deshalb gab es zwei Alternativ-Vorschläge. Fernando Alonso wollte, dass die Autos wie Kart-Sport automatisch eingebremst werden. Alexander Wurz empfahl sich das Modell der Sportwagen-WM anzuschauen. Dort gilt im Bereich des Unfallorts Tempo 80. Genau das wird nach den Freitags-Trainingssitzungen in Abu Dhabi ausprobiert.

Auch bei dieser Methode gibt es noch Schwachstellen. Zum Beispiel, wie stark die Autos auf 80 km/h verzögert werden. Und wie man das Tempolimit dann überwacht. Die Induktionsschleifen im Asphalt reichen möglicherweise nicht aus. "Mal schauen, ob wir das mit einer GPS-Überwachung hinkriegen", meinte Whiting. Im Winter entscheidet die FIA dann, welches System sich am besten bewährt hat.

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