Neuer Jordan

Heidfeld-Ziel ist das Mittelfeld

Schon nach wenigen Tagen fühlt sich Nick Heidfeld im Jordan-Team heimisch. "Ich habe mich gut eingelebt. Die Leute sind alle sehr nett zu mir. Es gefällt mir gut", sagte der Mönchengladbacher am Mittwoch (4.2.) bei der Präsentation des neuen Wagens in Silverstone.

Sechs Tage nach seiner Vertragsunterzeichnung musste "Quick Nick" bei der Vorstellung des EJ14 zwar auf eine feierliche Zeremonie verzichten, dafür konnte der 26-Jährige zuvor einige Runden im neuen Auto drehen. "Das war ein sehr, sehr positiver Test. Wir haben von Anfang an ein standfestes Auto. Und das ist sehr wichtig", meinte Heidfeld erfreut nach der gelungenen Jungfernfahrt.

Heidfeld war nach dem Aus beim Schweizer-Rennstall Sauber auf der Suche nach einem neuen Team erst am vorigen Freitag fündig geworden."Ein Riesenstein ist mir da vom Herzen gefallen. Es war eine schwierige Zeit, auch voller Selbstzweifel. Nun bin ich froh, dass diese Zeit hinter mir liegt", sagte er. Nachdem sich Heidfeld den vorletzten freien Pilotensitz für die am 7. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne beginnende Formel-1-Saison geschnappt hat, blickt er wieder voller Zuversicht in die Zukunft. "Ein Platz irgendwo im Mittelfeld müsste möglich sein."

Heidfeld hofft, "dass das Team stärker sein wird als im letzten Jahr." Aber es sei momentan schwierig, dies einzuschätzen, da der Vergleich mit der Konkurrenz noch fehle. Sein neuer Chef Eddie Jordan, der seinen neuen Rennwagen im kleinen Rahmen vorstellte, dagegen glaubt an den großen Wurf: "Ich freue mich, sagen zu können, dass der EJ14 dem vorigen Auto einen Schritt voraus ist. Wir haben die größten Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik erreicht, die wir jemals von einem Auto zum nächsten geschafft haben."

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